Druckschrift 
1 (1758)
Entstehung
Seite
19
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Stück.re mehr, als von etlichen 100. Jahren herkom-men. Nachgehents will er aber ad Interrog. 12.wieder nicht wissen, warum von dem Juffe-renberg kein Zehnten gegeben würde, sonderndieses wäre ein altes Werk, wovon er nichtkündig wäre. Es ist dieser Zeug also sich selbsten zuwider, er wanket, und ändert uber diemassen, er kan keine gründliche Ur-ache vonsich geben, und mithin auch nicht den allermin-desten Glauben verdienen.§. 18.Der zweytere Zeug widerspricht sich ebenfalls. Zufolg seiner Aussage ad Interrog. 2. weißer nicht, daß von dem Jufferenberg einmahlZehnten gegeben worden. Und ad Interrog. 3.sagt er von seinen Eltern gehört zu haben, daßder Jufferenberg Zehnten frey wäre. Fernerbekennet selbiger ad Interrog. 12. er könnte nichtwissen, warum der Jufferenberg frey wäre.Nichts desto weniger bestättiget er ad Interrog13. zu wissen, daß über 60. Jahren her derJufferenberg frey gewesen. Zudeme da dieserZeug ad Interrog. 14. & Art. 4. durchaus be-haupten will, daß kein Zehntmann in dem Juf-ferenberg gewesen, und von dem Jufferenbergkein Zehnten gegeben worden; so ist derselbeum so verdächtiger zu halten, je bekannter es ist,quod testes deponentes super negativa noncoarctata loco & tempore, reddantur de sal-so suspecti.GAIL Lib. 1. Obs. 64. n. 4.§. 19.