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o) DllF MlliinzKlllster üei Lllnzenyllin.
Nordwestlich von Hcrbstcin habe ein Mönchklostcr gestan-den, weswegen auch die Gegend noch Münchenhain genanntwerde. Dabei befindet sich ein Brunnen, der Mönchbrunncngenannt. Bei jenem Mönchklostcr habe das Dorf Brcidcnbachgelegen').
In einer Hcrbstcincr Urkunde vom Jahr 1374 kommtvor: «m'tuz (bortus) in vi», r>rout itur vergu« LrLväinbllllb»iw8»^ Die Lage von Brcidcnbach ist angenommen imnördlichen Theile der Gemarkung von Lanzcnhain auf demWege, der von da nach Eichclhain führt, und zwar an derStelle, wo dieser von einem gegen den Dicbstein führendenWege durchschnitten wird, und au dem Bachc, dcr den NamenEichhölchcs Wasser führt, welche Stelle von Lanzcnhain ctwa1000 Schritte nördlich entfernt und vom Dicbstein nordöstlichliegt. Dcr Dicbstein, gleichfalls in dcr Gemarkung von Lanzen-'Hain gclcgcn, ist von diesem in nordwestlicher Richtung etwa1000 Schritt entfernt. Nordwestlich von Lanzcnhain und andessen Grenze gegen die Gemarkung von Eichelhain, etwa-'/? St.von Lanzcnhain, liegt der Münchenhain, und 1 St. südlich,fast südwestlich von Lanzcnhain und etwa ^ St. westlich vonIlbeshausen, und in dessen Gemarkung, ist der Münchlippclgelegen ^).
ä) Das <frcmenkl«ster zu Lorsch.
In den älteren Zeiten waren, nach der Gewohuhcit, inder Nähe der Benediktiner Mcmnsklüster auch Fraucnklöstcrerrichtet, die in geistlichen und weltlichen Sachen unter derNnfsicht des Abtes standen. Das Obranioon I,aurL3b. erzähltS. 274 von einem Testamente, das der Lorscher Abt Heinrich,der 1167 gestorben ist, errichtete, und worin derselbe unter
5') Hess. Archiv, V. Art. IV. S. 110.') Bcmr, Urk. I. Nr. 1077. XII. KI. Nov. (21. Okt.).') Wagner, Wüstungen, Prop. Siartenburg, Nachtrag, 464—65.