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1 (1873) Provinzen Starkenburg und Oberhessen
Entstehung
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darf, lassen wir dahin gestellt seyn; von einem Hospitale in-dessen haben wir keine Nachricht gefunden.

43. Die Beginnen zu Bensheim.

Schon zu Anfang des 15. Jahrhunderts kommen Bcnignaund Agnes von Helmstädt als monialLZ, und eine Elisabeth«:als Beginne vor^). Es läßt sich annehmen, daß die beidenErsteren Bcguincn waren, und die Letztere zu Bensheim lebte.

Die Verwalter der milden Stiftungen bcnrkundcn 1743,daß sie mit erzbischöflichcr Genehmigung, dem Ioh. Mich. Lcist,Bürger zu Bensheim, und feiner Gattin Elisabcthe am 3. Spt.d. I. eine Behausung in der Stadt Obcrvicrtel samt Zugehör,das Bieinenhaus (Beguincnhans), einerseits das Schulhaus,anderseits die Capuciner hinter dem Pfarrhaus, um 430 st.verkauft Habens.

Dieses Haus, das hinter dem unteren Theile des ncncnSchulhauscs an drr Kirche zwischen der Schule und dem Se-minar lag, wurde abgebrochen, als das neue Schulhaus erbautwurde. Die Beguincn hatten ihre Wohnung in dem an deralten Hospitalkirchc neu erbauten Hospital erhalten. Mit demHospitale standen in Verbindung das Beguincnhans und die2 Soudcrsiechcnhäuser (o. i. abgesonderte Krankenhäuser, dievor der Stadt, und zwar das eine vor dem Aucrbachcr Thoreund das andere am Klingen gegen Heppenheim hin, lagen)").

44. Die Beginnen zu Friedberg.

Im Jahr 1295 beurkunden der Burggraf und die Vurg-mannschllft zu Friedberg, daß in ihrer Gegenwart die BcguineScslindis, zu ihrem Seelenheil, dem Kloster zu Arnsburg ihre

') Dlchl, Kl. Loisch, 204 (Bensheimer Todtcnb.) II. Urk. S. 154 (L°r-scher Todtmb.; auch bei Zobauuat, Viuä. litsr I,),

°) Hecklcr, Gesch. v. Bensheim, 129-30, Nr. 14. Bensheim, den20. Nov. 1743.

') Dllhl, Kl. Lursch, 205; Heckler, Gesch. u. Bensheim 81.

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