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Morgen, stand die im Jahr 1820 abgebrochene Zcllkirche undlag das Dorf, oder Dörfchen Ccllc, an dessen Stelle sich nochmassenhaft tiefgehende Grundmauern und die Merkmale frühererAusgrabungen durch die Landlcutc befinden.
Im Jahr 1344 bestätigt Erzbischof Heinrich III. von Mainzdie Stiftung und Begabung des Altars St. Iohannis desTäufers und Iohannis des Evangelisten in der Kirche Ccllc,wclchc Hermann, Pfarrer der Pfarrkirche zu Dichcnbach, zuseinem und seiner Vorcltcrn Seelenheil gemacht hat'); 1353verkaufen Mmel Stehen und ihre Erben 21 Schillinge Geldeseinem jeglichen Vikar zu Tzelle zwischen Maria Himmelfahrtund Maria Geburt (15. Aug. bis 8. Sept.) zu geben?);1383. Dieß sind die ständigen Gnltcu, die zu dem SchlöffeBabenhansen gehören: — — Item 14 Mltr. Korns zuCzcllc --------- »).
Nur hier kann es gewesen seyn, wo Emma, die wahr-scheinlich im Jahr 840 gestorben ist, mit Hilfe ihres GattenEginhard, sich und ihre Schwester Gisela (einer Sage desVolks gemäß) ein kleines Kloster oder Zelle samt einer Kapellein einer etwas abgelegenen Waldgegend, unsern Scligcnstadt(bei dem heutigen Dorfe Zcllhanscn) stiftete und baucte, da-sclbst Gisela mit noch andern Jungfrauen lebten, und mitHilfe einiger Priester den Gottesdienst verrichtet Habens;Hier hatte sich ein geistlicher Verein gebildet, der aus unbe-kannten Ursachen sich nach Vabcnhauscn wendete, wo er eins. g. Halbstift bildete. Von demselben wurde der Gottesdienstin der Zcllkirche, von Vabcnhauscn aus an gewissen Tagenpünktlich versehen. In den Zeiten vor der Reformation kamendie Geistlichen von Vabcnhauscn hierher, um Amt und Predigtzu halten. Nach der Reformation in Vabcnhauscn (seit 1545)
') Bllur, Urk. I. Nr. 585. vat. H.8oKa3Lnbu^, XIII. KI, ^»u, (20. Der.),'") Bllnr, Urk. I. Nr. «14. XI. Nllroii, tdr. VI. »nw I,ewro (1. März).°) Baur, Urk. I. Nr. 700. (Ohne Tag.)4) Dllhl, der achtzehnte Oktober 1817 S. 45-46.
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