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Die Anfangs weiß- und bramigcstreiften Mäntel hattensie im Jahr 1287 mit ganz weißen, unter welchen sie sonstschwarze, seit der Mitte des 15. Jahrhunderts aber kastanien-braune Kutten trugen, vertauscht; die Kopfbedeckung war einschwarzer Hut. Seit dem Jahre 1287 ist auch der Gebrauchdes Scapulicrs eingeführt, welches 6 Zoll breit über Brustund Nacken herabhing und von grauer Wolle zu seyn pflegte.
Die Oberen hießen Priore.
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34., Die Carmeliten zu Hirschhorn.
Hirschhorn liegt am Fuße eines Bergs, auf welchem, aufmächtigen Felsen, die gleichnamige Burg stehet. Zwischen die-ser und dem Neckar lag auf dem Mittel des Bergs, also süd-östlich der Burg, das Kloster der Carmeliten. Die Kapelle,zum Kloster einst gehörig, liegt zunächst am Fnßc des Bergs.
Die Einweihung der Klosterkirche zu Ehren der h. Mariahatte stattgefunden im Jahr 1406, am Sonntag nach Bartho-lomäus (29. Aug.)').
Im Jahr 1404 nbcrgiebt Graf Friedrich VIII. von Lei-tungen dem Kloster zu Hirschhorn alle Rechte der Pfarrei zuHaßloch auf dem Gau, besonders den Kirchsatz mit ^/« desgroßen Zehnten an Wein und Korn, jedoch mit Ausnahme derLcihung der Vikaricn dieser Pfarrei, mit dem Vorbehalte, daßnach seinem Ableben, der Prior und dessen Nachfolger sprechensollen: „Gnedigcr libcr Herrc Ich bekenne für mich und diewißcn Bruder des Ordens von Carmclc genant vnscr franwcnBruder woncndc in dem Closter tzum Hirßhorne das wir dieobgcnante Pastoric tzu Hcscloch mit allem ircn rechten und ge-wonhcit als vorgeschribcn stet von uch uud «wer Graueschaffttzu Lyningen haben vnd wir wollen darumb unsern Herrengotgetruwelich für uwcr Altern vnd nachtomende bitten Vnd sal
') Hirschhörner Copiolb. Vllltt 32-33; D°hl, Kl. Lorsch, Urt. S. 139,Nr. 7.
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