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von Rodenstein, der als Letzter dieses Geschlechts, 1671 ge-storben ist, hatte seine auf der Hammersteinschcn Behausungvor dem Aucrbachcr Thore haftende Forderung den Kapucincrnzu dem Ende Überlassen, damit aus diesem Untcrpfande mitder Zeit ein Kloster erbaut werden möge, und welches Hausdieselben im Jahr 1649 erhalten Habens. Georg Anton vonRodenstein, Bischof zu Worms, so wie Dompropst zu Mainz,und Georg Friedrich von Rodenstein vcrtanschen 1651 einenin der Stadt Bcnshcim gelegenen Platz, auf welchem die ab-gebrannte, zum Rodensteinischcn Stammgutc gehörige, Be-hausung gestanden, an die Kapuciner gegen deren Hammer-stcinischcn, nunmehr Agrikolaischcn Platze zu Bcnshcim, samteiner Behausung, welche einigen Bürgern daselbst eigenthümlichzugestanden, nebst dem dazu erkauften Platz, welchen diese zurErbauung ihres Klosters nicht nöthig haben ^). Im Jahr 1652giebt der Erzbischof Johann Philipp zu Mainz den Kapucincrnzu Bcnsheim die Erlaubniß, in dem Rodensteiuischcn Hausedaselbst ein Kloster zu errichten °). Das Kloster samt der Kirchewurden am 1. März 1653 zu bauen angefangen, und Ersteres1655 so weit vollendet, daß es von den Kapucincrn bezogenwerden konnte. Die Kirche wnrde im November 1659 fertig,aber erst am 10. Sept. 1662 vom Wcihbischof Pcter v. Wallen-burg eingeweihet').
Die Kapuciner wurden Anfangs nur als eine Betchrungs-Gesctlschllft betrachtet und es hatten die Patres von 1649—55nur einen Supcrior zum. Vorsteher. Die Klausur nahm erst1659 ihren Anfang»).
<) Dllhl, Kl. Lorsch 204.
°) Heckler, Bensheim 127—28, Nr. 12. (Ohne Tag.)
«) Wurzeln, Nov. 8ud». XIII., Vorrede 9, Nr. 2. Hat. LeibiM
äis äeoimn, iusu8. ^uuii (10. Juni).') Dllhl, Kl. Lorsch 203 u. 204; ngl. Heckler, Bcnsheim 87.°) Dllhl, Kl. Lorsch 213.