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seine Gattin und Kinder in das Verdienst und die Gnade derBrüderschaft sich auf immer eingekauft haben wollen").
Im Jahr 1497 hatte Landgraf Wilhelm III. von Hessendas Kloster umgeformt und Observanten, d. i. solche, welchedie Regel Franz's buchstäblich und in aller Strenge befolgten,eingesetzt"). Nach der Aufhebung des Klosters belehnte Land-graf Philipp I., da die Gebäude eine Zeitlang leer gestanden,und sie Niemand zu kaufen verlangte, den Rentmeister Her-mann Synolt, genannt Schütz, zu Grünberg mit diesem Hofe,und nach dessen Ableben, im Jahr 1551 den Johann Mcckbach,den Jüngeren ^), und im Jahr 1701 belehnt Landgraf ErnstLudwig von Hessen — nachdem das alte und größtentheils ab-gebrannte Haus, samt einer kleinen Hofraithe in der Ringmauerdes Barfüßer-Klosters zu Grünbcrg gelegen, und einst diesemKloster gehörig, das nachmals dem Landgrafen Philipp I. heim-gefallen, und das darauf Hermann Synolt, genannt Schützund zuletzt Ioh. Friedrich Synolt, genannt Schütz zu Lehengetragen, nachdem dessen Mannsstamm erloschen und ihm dasLehen heimgefallen — damit seinen Erbmarschall und Ober-mntmann zu Grünberg, Hermann Adolph Ricdesel zu Eiscn-bach").
29. Die Franziskaner (Tertianer) zu Grünberg.
Im Jahr 1444 bestätigt Landgraf Ludwig I. von Hessendie von Bruder Wigant, dem allmächtigen Gottc, dessen MutterMaria und dem h. Kreuze zu Ehren, unter der Stadt Grün-berg bei der h. Krcnzkirche erbauten und gestifteten Klause undWohnungen, dahin, daß nach Wigants Ableben der Pfarrerin der Altstadt und der Amtmann den verzeichneten Hausrath
">) Glaser, Gesch. v. Grünberg 226-29, Nr. 37. Gronbergk, 15. Ott.") Kuchenbecker, H.ual. 2»,38. OoII. VI. 402.>2) Glaser, Gesch. v. Grllnberg. 86, Note 201.") Estor, Auserlesene kl. Schriften III. 352—53. Darmstadt, am30. April.