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1 (1873) Provinzen Starkenburg und Oberhessen
Entstehung
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26. Die Franziskaner (Tertiarierinnen) zu Dieburg.

Im Jahr 1342 nbcrgiebt Lyse von Aschbach, um Gottcs-willcn, ihr Haus und ihre Hosstätte, die neben den Minnen«bnidcrn liegen, der Elfen, Irmcltcn und Iudillcn und dreiandern guten Kindern, welche die Vorgenannten Wahlen würden,und mit der Bestimmung, wenn von diesen Sechsen eines ab-gehe, die Uebria.cn ein anderes aufnehmen, und wenn einesunbescheiden leben würde, die Anderen solches dem Fant unddem Schöffen kundthun sollten, und dann statt des Abgehendenein anderes Kind aufnehmen, auch wolle sie lebenslänglich,gleich den Anderen, in dem Hause wohnen, welches Alles siein dem Gerichte zu Dieburg vor Fant und Schöffen befestigt ^).

Ein aufbewahrtes Siegel hat die Umschrift: Uiniztr«tsrtii 0räini3 8. l'iÄNcizoi in DiLtrmrF. Im Jahr 1585 istim Dicburgcr Iudicialbuche von einem Hause hinter der Mauerdie Rede, worin diese Gottcskinder gewohnt, welche sich aberschon damals durch den Einfluß der Reformation zerstreutHabens.

Insofern die vorstehende Urkunde und die gleichfalls vor-bcmerkte Siegel-Umschrift auf eine und dieselbe Genossenschaftsich beziehen, so ist kein Zweifel mehr übrig, daß hier vonFranziskanern des dritten Ordens, von Tertiarierinncn dieRede ist, während die Urkunde für sich allein mehr auf einBcguinenhllUs hindeutet. Das Kloster oder die Klause standin der Nähe des Barfüßerklosters.

27. Die Franziskaner (Barfüßer) zu Friedberg.

Die Gebäude des Klosters standen westlich von der soge-nannten Freiheit, und ist von denselben nichts mehr sichtbar.Der Begräbnißplatz lag weiter südlich. Die Kirche standnördlich des jetzigen Rathhauses.

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') Steiner, Bachgou III. 33, Note 13. (Ohne Tag.)') Steiner, Bllchgau III, 32.