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Inkunabelkatalog / Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf
Entstehung
Seite
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lesbare Besitzeintragung von einer Hd. des 17. Jh.s).

Einband: Braune Lederbde. über Holz, bei P. 1 u. 2 in gleicher Form. - Im Einbd.von P. 1 4 Bll. einer Pergamenths. mit früher Bastarda. - Im Einbd. von P. 3, im Vor-derdeckel, 4 Bll. einer spätma. Pergamenths. mit liturgischem Text (erster Ostertag).Im hinteren Deckel ein halbes Bl. einer spätma. Pergamenths.

Sign.:Bibl.Th.I.A.18(Ink.)

195 Biblia, lat.

[Speyer: Peter Drach] 1489. 2°

HC 3103 = 3105. GW 4264. Pr 2378. Pell 2327. Ce 3 B 587. VB 2018. BMC

II 497, IB 8603. IDL 851. BSB-Ink B 461.

Es fehlt der Psalter von Ps. 145 Vers 9, Mitte an u. das gesamte NT. Nach den ab-schließenden "Interpretationes nominum Hebraeorum" fehlt das Leerbl. 582. Bll. 1 u.2 beschädigt ohne Textverlust. Kunstvolle Initiale auf Bl. 2a, durchgehend schlichteRubrizierung. Hsl. lat. Marginalglossen des 16. Jh.s. Auf dem freien Raum von Bl.582 umfangreichere Notizen (von anderer Hd. als die Marginalglossen) ohne erkenn-baren Zusammenhang mit dem Bibeltext.

Prov.: 1. Ein Mitglied der Bursa Laurentiana an der Universität Köln, das dem Kreuz-brüderorden angehört (teilw. zerstörte Eintragung auf Bl. 2a). 2. KreuzbrüderkonventDüsseldorf (Eintragung auf Bl. la).

Einband: Einfacher, nicht datierbarer Lederbd. - Im Vorder- u. Hinterdeckel je einPergamentbl. einer hochma. liturgischen Hs. mit einzelnen Neumenzeilen.

Sign.: Bibl.Th.I.A.20 (Ink.)

196 Biblia, lat.

[Freiburg im Breisgau: Kilian Fischer] 1491. 2°

HC 3108. GW 4267 [Basel: J. Amerbach]. Pr 7590. Pell 2330. Ce 3 B 590[wie GW]. VB 453. BMC III 694, IB 14202. IDL 854. Sack/Freiburg 648.BSB-Ink B 464.

Bll. 407 u. 408 fehlen. Bl. 2a mit Zierinitiale u. Drolerien ausgemalt. Sonst schlichtrubriziert (meist rote, seltener blaue Initialen).

Prov.: Augustinereremitenkloster Marienthal (bei Wesel). Besitzvermerk auf dem Ti-telbl.: "Conventus Mariae - vallensis Ord(inis) S(ancti) Augustini". (Nach der Schriftist diese Inkunabel wohl erst einige Zeit nach der Neugründung 1592 in den Besitzvon Marienthal gelangt.)

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