179 2. Exemplar
Aufteilung auf 2 Bde. wie beim 1. Exemplar, doch sind in Bd. 1 die Bücher Paralipo-menon, Esdras 1 u. 2 und die apokryphen Bücher Esdras 3 u. 4 in der hier angegebe-nen Reihenfolge durch (absichtliche?) Verheftung an den Schluß gelangt. (Ob dabeidie umstrittene Kanonizität der Esdras-Bücher eine Rolle gespielt hat, bleibt ungewiß.)Beide Bde. sind durchgängig in Rot u. Blau vom selben Rubrikator rubriziert worden.Sie sind beide von einer Hd. - jeder Bd. neu gezählt - mit schwarzer Tinte mit arabi-schen Zahlen foliiert u. großenteils mit Kolumnentiteln versehen worden.
Prov.: 1. Johannes de Gynderick [Ginderich], Priesterkanoniker in Xanten (Besitzein-tragung auf Bl. la u. auf dem Vorsatzbl. des 2. Bd.s). Johannes von Ginderich, aus ei-ner angesehenen Xantener Familie, die nach Ginderich bei Büderich benannt war,wurde am 28. Mai 1454 in eine Kanonikatspfründe des Viktorstiftes eingesetzt. Erwurde 1458 Bursar u. Stiftskellner. Sein Todestag war der 30. September 1503. 2.Prater Albertus Stapper, 1626 (dreifache Besitzeintragung, einmal mit Jahreszahl).Einband: Braunes Leder über Holz, Streicheisenlinien, jeweils Reste zweier Metall-schließen.
Sign.:Bibl.Th.I.A.7b(Ink.)
180 Biblia, lat. Mit Beigabe von Menardus monachus.Basel: Bernhard Richel, 8. IX. 1477. 2°
HC 3064. C 3303. GW 4228. Pr 7532. Pell 2293. Ce 3 B 553. BMC III 737,IC 37178. IDL 822. Sack/Freiburg 621 622. BSB-Ink B 426.
Bd. 1: Genesis-Psalmi, Bd. 2: Proverbia-Apocalypse. Bll. 486-526 (Leerbll. 486 u.487, Erklärung der hebräischen Eigennamen Bll. 488-526), also der letzte Abschnittdes Werkes, sind vor Bl. 1 (Leerbl.) in Vol. 1 gebunden. - Beide Bde. sind sorgfältigrubriziert mit teilweise kunstvollen Initialen, bei den verschiedenen Bdn. in verschie-denem Stil.
Prov.: Bd. 1: Kreuzbrüderkonvent Marienfrede (Besitzeintrag, Brandkreuz im Ober-schnitt). Bd. 2: Kreuzbrüderkonvent Marienfrede (?) - Keine Besitzeintragung, keinBrandkreuz, aber für Marienfrede typischer - von dem von Bd. 1 freilich verschiede-ner - Einbd.
Einband: Bd 1: Braunes Leder über Holz, Streicheisenlinien, Stempelprägung, Restezweier Schließen, ehemals 16 Beschläge (1 erhalten), insges. stark beschädigt (Brand-schäden u.a.). - In den Innenseiten der Deckel Federzeichnungen u. Schriftbänder, wieder Einbd. 16. Jh. Bd. 2: Braunes Leder über Holz, Streicheisenlinien, Stempelprä-gung, ehemals 2 Schließen, 16. Jh.
Sign.:Bibl.Th.I.A.10. (Ink.)
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