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Inkunabelkatalog / Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf
Entstehung
Seite
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133 4. Exemplar

Dem Text voran geht eine hsl. Inhaltsübersicht (2 einseitig beschriebene Bll.), Bl. lbhsl. Glossen. Angeb. ist eine Papierhs. der "Margarita decreti" des Martin von Trop-pau (Martinus Polonus) aus dem 15. oder 16. Jh. (Ms. E 28). Ihr Umfang beträgt 79Bll., Bl. 71 dieser Papierhs. ist ein Pergamentbl. (Palimpsest, ursprünglich liturgischeHs.).

Prov.: Kreuzbrüderkonvent Düsseldorf (Supralibros als Blindstempel).

Einband: Brauner Lederbd. über Holz, Streicheisenlinien, Reste zweier Schließen. -

Im Vorderdeckel Pergamenths. (13. Jh.) mit Neumen, im Hinterdeckel Pergamenths.

(14. Jh.) mit vierlinigen Noten.

Angeb.: Ms. E 28 = Handschriftencensus Rheinland Nr. 803.

Sign.: M.Th.u.Sch.177 (Ink.)

134 5. Exemplar

Bll. 273 u. 274 beschädigt, Bll. 275 u. 276 fehlen. Vor allem fehlen alle Bll. der Lageh (Bll. 45-51), da an Stelle dieser Lage ein zweites Mal die Lage b eingeb. ist.Angeb. an Nr. 686.

Sign.: an Pr.Th.1.494 (Ink.)

135 Baptista de Salis: Summa casuum conscientiae. Davor: Sixtus IV., Papst:Bulle "Etsi dominici gregis" (30.12.1479).Venedig: Paganinus de Paganinis, 21. XII. 1499. 8°

HC 14186. GW 3326. Pr 5178. Ce 3 S 50. VB 4273. BMC V 460, IA 23303.IDL 630. Sack/Freiburg 448.

Prov.: 1. Johannes Otten, Parochius et Canonicus Embricensis (eingetragen als Schen-ker des Buches auf Bl. la). - Johann Otten, aus einer seit dem 14. Jh. in Emmerich an-sässigen Familie stammend u. auf der Jesuitenschule in Molsheim (Elsaß) ausgebildet,war Ende des 16. Jh.s Kanoniker an St. Martin in Emmerich. 1599 wurde er daselbstPfarrer an St. Aldegundis (gleichzeitig verzichtete er auf das Kanonikat). 1630 wurdeOtten während der niederländischen Besetzung von Emmerich auf dem Geistmarkt ent-hauptet. (Vgl. Emmericher Forschungen. Bd. 3, 1981, S. 54 u. 117). 2. Jesuitenkol-leg Düsseldorf, 1624 (Geschenk von 1 - Eintragung auf Bl. la). 3. Hermann Scholt.Einband: Restaurierter brauner Lederbd. über Holz, Streicheisenlinien, Rollstempel.Im Mittelfeld beider Deckel figürliche Darstellungen durch Plattenstempel, die kaum

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