300 k' a p. VIH. Die sociale Mechanik. 2. Der Zwang.
dass die Zahl derselben steigt, im Gegentheil regelmässigeine Steigerung. Darum öffnet der Verein bereitwilligseine Arme, um neue Mitglieder aufzunehmen, er ist»offen« nach aussen hin, während die Societät sich ab-sperrt. Aber er lässt nicht bloss neue Mitglieder zu,sondern er wünscht sie und muss sie wünschen, einerleiob sein Zweck in den Interessen der einzelnen Mitgliederbeschlossen liegt (selbst nützige Vereine), oder ob erdie Förderung allgemeiner Interessen zum Gegenstandehabe (uneigennützige, gemeinnützige Voreine).Denn jeder Zuwachs an neuen Mitgliedern erhöht die
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Kräfte des Vereins, die persönlichen wie sachlichen, unddamit die Mittel zur Verfolgung des Zweckes, jeder Zu-wachs stärkt das moralische Element des Vereins, dasinnere Mark desselben, wenn ich so sagen darf. d. i. denGlauben der Mitglieder an die Nützlichkeit, Nothwendigkeit,kurz die Daseinsberechtigung und die Zukunft des Vereins,er steigert ihren Corporationsgeist, indem er ihrer Eitelkeitschmeichelt, und verleiht damit ihrem Interesse und ihremEifer einen neuen Sporn. Darum ist die Aufnahme neuerMitglieder in den Statuten aller Vereine vorgesehen, einVerein, der sie ausschlösse, würde sich von vornhereinauf den Aussterbeetat setzen, sich selber die Eigenschafteines Vereins absprechen. Der vom rechten Geist beseelteVerein ist vielmehr eifrig bestrebt, neue Mitglieder zu ge-winnen , jeder Verein sucht sich auszudehnen, möglichstzuzunehmen an Macht, Ansehen und Einfluss — Con-