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1 (1877)
Entstehung
Seite
160
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1 (30 K a P- yn. Die sociale Mechanik. 1. Der Lohn.

Arbeit kostet, und seine individuelle Erfahrung wird be-richtigt durch die aller Andern — die üblichen Preise sinddas Erfahrungsproduct des ganzen Erwerbszweiges d. h.von Tausenden und Millionen von Individuen, welche alledasselbe Rechenexempel angestellt haben und fortwährendanstellen. Nicht der einzelne, isolirte Akt der Arbeit istes, den sie dabei in Anschlag bringen, sondern der Aktim Zusammenhange des ganzen Lebens als aliquoter Theildesselben, also mit Rücksicht auf die nöthige Vorbereitungzu demselben, auf die durch das Geschäft gebotene jeder-zejtige Bereitschaft zum Dienst auf die unfreiwilligen Pau-sen in der Arbeit u. s. w. Das Honorar des Arztes unddes Advocaten muss nicht bloss das Becept oder die Satz-schrift, sondern auch deren Studienzeil bezahlt machen, derLohn des Dienstmannes, des Droschkenkutschers, der Heb-amme muss diese Personen schadlos halten für die mitihrem Geschäft nolhwendig verbundene unfreiwillige Warte-zeit — der Kunde muss die Zeit bezahlen, wo der Diensl-mann müssig an der Strassenecke steht und der Kutscher aufdem Bocke schläft. Bei dem Tagelöhner fällt dies hinweg,der »Tagelohn« ist für ihn sachlich, was er sprachlich aus-sagt: Lohn des Tages d. h. das Aequivalent für dieseneinzelnen Zeit theil, ohne alle Beziehung auf eine ausserihm liegende Vorbereitungs- oder Wartezeit.

Der Erwerbszweig also ermittelt das Aequivalent.

^ Aber er sichert -*he- auch. Wer nur sporadisch in die

Lage kommt, einen Dienst zu leisten, eine Sache zu ver-