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1 (1877)
Entstehung
Seite
158
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\ 58 Kap. VII. Die sociale Mechanik. 1. Der Lohn.

dass es die beiden unvollkommnen Formen desselben imLaufe der Zeit muthmasslich immer mehr verdrängen wird.Wir sind im Bisherigen von der Ansicht ausgegangen,dass die Bildung der verschiedenen Erwerbszweige derEntwicklung des menschlichen Bedürfnisses parallel gehe,und die Erfahrung bestätigt uns dies. Aber ein Grunddafür, warum das Bedürfniss nur in Form eines besondernErwerbszweiges befriedigt werden, warum nicht der Schu-ster neben seinen Stiefeln auch Böcke, der Schlosser nebenseinen Schlüsseln auch Stühle machen könne, ist noch nichtangegeben. Ich käme fast in Versuchung, es überhauptzu unterlassen, denn Jeder kennt diesen Grund: es ist dieTheilung der Arbeit. Der Vortheil, den dieselbe sowohlfür den Arbeiter als für die Gesellschaft mit sich bringt,ist ein so einleuchtender, dass er dem Menschen aufkeiner noch so niedrigen Stufe der Verkehrsentwicklung hatentgehen können. In derselben Zeit in der A in seinemGeschäftszweig \ 0 a und der B in dem seinigen 10b pro-ducirt, würde A vielleicht nur ein b und der B nur ein afertig bringen; indem der eine sich ausschliesslich auf a, derandere auf b beschränkt, und beide hinterher a gegen baustauschen, gewinnt jener 9 a, dieser 9 b, und dieserGewinn von 9 a + 9 b kommt nicht bloss ihnen, sondernin dem billigeren Preise beider Producte schliesslich demganzen Publikum zu gute. Kein Schneider wird so thörichtsein, seine Stiefeln, kein Schuster so thöricht, seinen Bockselber zu machen; jeder von beiden weiss, dass er besser