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1 (1877)
Entstehung
Seite
46
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46 Kap. III. Der Egoismus im Dienste fremder Zwecke.

aller ihrer Jünger ist die Erhaltung, Ausbreitung undFortbildung der Wissenschaft. Die Form dieser Thätig-keit ist im Ganzen und Grossen eine völlig freie, dennwenn es auch für sie eine Organisation gibt: die derLehre in Form von Unterrichtsanslalten und die derForschung in Form von Akademieen, so bedarf es dochkeiner Bemerkung, dass diese Organisation die spontaneBewegung der Wissenschaft weder ersetzen soll noch kann,selbst nicht einmal innerhalb des einzelnen Staatsgebiets,geschweige denn dass sich auf ihr jene Einheit der Wis-senschaft aufzubauen vermöchte, welche die ganze Weltumfasst.

Diese Weltherrschaft verschafft die Wissenschaft sichselber. Wodurch? Durch ihre eigene Macht und An-ziehungskraft, lautet die Antwort. Allein das ist nur einanderer Ausdruck für das Interesse, das jeden Einzelnenbestimmt sich ihrzu wid men; man könnte eben so gut dieAnziehungskraft des Geldes als den Hebel des Verkehrsbezeichnen. Bei beiden: dem Verkehr wie der Wissen-schaft, ist es das rein individuelle Interesse des Einzel-nen, das die Bewegung hervorbringt, nur dass das Inter-esse bei der Wissenschaft ein unvergleichlich mannigfal-tigeres ist: die innere Befriedigung, die sie gewährt, dasPflichtgefühl, der Ehrgeiz, die Eitelkeit, das Brod, das siebietet, und nach dem Ersterben aller anderen Motive,selbst noch die blosse Gewohnheit die Langeweile.Wer nicht in irgend einer Weise seine Bechnung bei der