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Darum verstumme mein Mund und nur sing' er die glän-zenden Feste,AVelche die glückliche Stadt, freudig dem Herrscher
nun gab.Doch vor allem nenne ich das Fest in den herrlichen
Sälen,Die einen trefflichen Schatz bildender Künste bewahrt';Sonst nur den Musen geweih't, die gerne dies Tempe
bewohnten,War es den Schwestern nicht fremd; Grazien wählten
den Sitz;Schmückten ihn festlich zu herrlicher Feyer; mit Flora
im Bunde,Spielten sie Freude in's Herz, das sich der Anmuth ergab.An Hesperiens Gärten wohl mahnte das Zauber-Gemälde,Und mit der Sonne Glanz, eiferte künstliches Licht.Schön und würdig war alles, wir durften's uns gerne
gestehen;Denn auch mit inniger Lust sah'n wir den grossen MomentEndlich nun kommen, da Kaiser und Kaiserin nahten,
und Helden,Strahlend in fürstlichem Glanz, kamen in ihrem Gefolg.Reitzende Fürstinnen sahen wir auch als Damen des
Hofes,Der nun in reichlicher Pracht uns zum Entzücken er-schien,Und der Freude Gefühl mit Ehrfurcht hold zu bezeugen,Waren zwölf Jungfrau'n gewählt, blühende Töchter der
Stadt,Duftende Blumen zu streu'n auf den Pfad der erhabenen
Fürstin;Darzubringen den Kranz, als das bescheidene PfandRührender Eintracht und Lieb', ein demüthig kindliches
Opfer.Sieh', aus dem reitzenden Chor nahm nun die Schönste
das Wort,Drückte mit Zartheit sich aus, und die Fürstin, sie hold
zu beglücken,Dankte : ein reichlich Geschenk lohnte der Treue Gefühl.Nun erscholl auch die Luft vom lautesten Hochruf, und
allerInstrumente Getön stimmte da jubelnd mit ein.Bald auch begannen die Tänze, in zierlicher Ordnung,
und nach desTaktes melodischem Klang schlang sich der luftige Reih'n.Reitzend bewegten sich tanzende Paare am Fusse des
Thrones,