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Die Anwesenheit Napoleons I. in Düsseldorf im Jahre 1811 : hierzu die Kunstbeilage: Einzug Napoleons in die Stadt Düsseldorf
Entstehung
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Requisition der Bauernpferde zur Beförderung des

kaiserlichen Gefolges.

Dinslaken, den 4. November 1811.

Erschienen die zur Seite bemerkten*) Eingesessenendes Kirchspiels Wals um und gaben zu vernehmen:

Sie hätten mit 30' angeschirrte Zugpferde, welchevon dem unterschriebenen Maire zum kaiserlichen Vor-spann beordert wären, vier Tage lang zu Aldenrath aufdem Horsterbruch unweit Dinslaken die Ankunft Sr.Majestät des Kaisers und die Befehle, vor welche Wagensihre Pferde vorgespannen werden sollten, von dem Post-Agenten Schreck daselbst mit Vergnügen abgewartet,müssten aber beschwerführend anzeigen, dass, als sieden fünften Tag den 2ten curr. Morgens früh bei derAnkunft Sr. Majestät am besagten Relais Platze ihrePferde auf Befehl des Herrn Post-Agenten Schreck \ or-gespannen, und bis am Relais am Achener Fähr unweitDuisburg gefahren hätten, daselbst keine Pferde zumVorspann gewesen seyen und sie mit ihren abgetriebenenPferden durchfahren müssen.

In Duisburg hätte man sie statt der Hülfe wasausgelacht, und die Anspänner, welche sich vomAchener Fähr weggestrichen, haben auf der Strassegestanden, ihr Maul offen gesperrt, und gerufen, es schadeihnen nichts, wenn sie bis Düsseldorf^ fahren müssten;Niemand habe auf ihr vielfältiges Bitten Hülfe leistenwollen.

Von Duisburg seyen sie mit ihren maroden Pferden,die schon verschiedene Malen zur Erde gestürtzt wären,bis nach Huckingen in vollem Gallop gefahren, da-selbst habe es eben so wie am Achener Fähr gegangen. Von dort aus haben sie bis Kayserswerth jagenmüssen, woselbst auch keine Pferde vorräthig gewesen.

*) Wir lassen die Namen als unwichtig Tort.