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Die Anwesenheit Napoleons I. in Düsseldorf im Jahre 1811 : hierzu die Kunstbeilage: Einzug Napoleons in die Stadt Düsseldorf
Entstehung
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III.Ankunft des Herrscherpaares im Grossherzogthum.

Weder die Reiseroute noch der Tag der Ankunft desKaisers waren genau bekannt gewesen, als es sich darumhandelte, die Empfangsvorbereitungen zu treffen. Kein"Wunder, dass sie nicht mit voller Intensivität betriebenwerden konnten, da man ja doch z. B. das Schmückender Wege und Häuser mit Grün u. s. w. nicht jeden Tagvon neuem vornehmen konnte. Doch der Herr Unter-präfekt von Essen, der schon erwähnte Baron v. Sonsfeld,schien das nicht zu überlegen. Er weilte seit dem15. October in Wesel, um dort an der Grenze des Gross-herzogthums den Empfang vorzubereiten. Er klagte inseinen täglichen Berichten an den Präfekten GrafenBorcke darüber, wie langsam man in der Stadt Weselmit den Vorbereitungen vorwärts komme, und wie weniggeschehe für den Empfang. Dieser Herr schien in dergrössten Aufregung zu schweben; mit Eifer sammelteer jede Kunde über Napoleons vermuthlichen Reiseplanund berichtete das alles in endlosen Briefen nach Düssel-dorf. Hier musste man allerdings sich auf solche Späherverlassen, um nicht überrascht zu werden vom Kaiser;denn er musste ja von den höchsten Spitzen der Behördenan der Grenze des Grossherzogthums empfangen werden.

Seiner Lage nach hätte Wesel zum GrossherzogthumBerg (das Herzogthum Cleve war ja mit dem Her-zogthum Berg unter diesem Namen vereint) gehört; daes jedoch befestigt war, hatte Prankreich es seit 1808in Besitz behalten. Die Grenze des Stadtgebiets gegendas Grossherzogthum hin war noch nicht genau bestimmt.Gerade jetzt hatte dies noch zu Verstimmungen geführt,da der Kaiser durch einen Triumphbogen seinen Einzugin das Grossherzogthum halten sollte und der Platz fürdiesen Bogen doch eben nur auf der Grenze beiderGebiete ausgesucht werden konnte. Sonsfeld, als der