Beilagen. 73
Inn'ger verschlangen sie sich, bebend in Wonne und Lust.Eecht in des Vaters Armen ruhten die glücklichen Kinder;•Spielte man vielfach das Lied, klang es im Herzen auch
nach;Lange noch, als schon des Sternes Glanz dem Fest sich
entzogen,Tönte die Freude noch nach, ach! und die selige Lust,"Wirbelnd noch flogen und selig verschlungen die Paare,Nach dem melodischen Takt, durch den geräumigen Saal;Fassten die Gelegenheit, mächtige Göttin, trunkenen
HerzensDann, und hielten sie fest, eh' sie auf's neue entschwand.Bachus und Venus und Phoebus und alle die himmlischen
GötterStiegen von ihrem Olimp, weilten beim festlichen Mahl.Aber die Götter sie dreh'n sich in ewigen seligen Kreisen;Doch den Menschen nur gönnet den flüchtigen Gruss,Schnell vorüber eilend, der Freude herrliche Göttin,Ach! und entfliehet dann, lässt uns der Sorg' und dem
Schmerz.Doch es bleibet die holde Erinn'rung, es bleibet die
Hoffnung;Lieblich trösten sie uns, würzen das Leben uns gern'.Also sei mein Gesang der frommen Erinn'rung geweihet •Bilde zum Dauernden, was flüchtig die Hören gebracht!Nimmer sterbe der Nachhall glücklicher fröhlicher Tage,Tage der herrlichen Lust! laben sie immer das Herz!!Freude! du göttlicher Funken; wie's uns ein Weiser
verkündetMachest selbst Bettler ja reich, reifen zur Tugend durch
dich.Nimmer schwind' auch der Begeist'rung Gefühl, und der
opfernden LiebeFür des Thrones Glanz und die erhabene Macht!Und so begleiten das Herrscher-Paar wir mit Segens-wünschen und danken;Winket es scheidend den Gruss, jubeln wir feyernd
noch nach.