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Vier Gespräche über die Malerei, geführt zu Rom 1538
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223 ) Nealces (XXXV. 104), den Hollanda anderwärts bei Namen nennt,unter Hinweis auf Plutarch (Aratus), ob auch in der verderbten Form Neacles,

2 ' 24 ) Eine der am häufigsten benutzten Maler-Anekdoten, deren Gegenstanddas in Erl. 219 und 221 erwähnte Gemälde bildet. Vgl. Pint. g v., Des. 34 v.;Biondo 14 und 21. Dolce 21; Alberti 94; Guevara I —2 und 167—170, unterHinweis auf Aelian und Strabo.

225 ) Ein Versehen Hollanda's. Er übersprang einen Satz des Plinius undverwechselte daher Protogenes mit Asclepiodoros. Vgl. Guevara 171.

22 *) Guevara 40.

22T ) Diese Auslegung, dessen, was Plinins über Pirae'icus berichtet, istetwas frei. Der spanische Theoretiker (40) übersetzt wortgetreuer und sachgemäßer.Nach se danou enthält meine Vorlage ein undeutliches "Wort denustia. Viel-leicht denuidia = vor Neid.

228 ) Pausias und sein Blumenmädchen und das Eintagsbild auch beiGuevara 45 ubd 64, der auch hier, nächst Plinius den Aelianus zu Rathe zog.

■229) ;rj er Schöpfer des Argonautenbildes heißt in meiner Vorlage Ciclia,offenbares Schreiberversehen für Cidia. Guevara 184.

230 ) Noch einmal eine Mahnung an die Königin, für seine Copie desLateranbildes einen Tempel zu bauen. Vgl. Erl. 1 38—140.

231 ) Über Nicias (Erl. 131). Dazu Guevara 185 und 47. Über die richtigeVerwendung von Licht und Schatten oder Schwarz und Weiß, vgl. Alberti 132.— Meine Vorlage schreibt Neromantia. Natürlich hätte ich statt necromantiaauch necyomantea setzen dürfen. Zu Timomachus und seiner Medea, vergleicheGuevara 146 und Gauricus 251. Alexander als Gegenstand eines Bildes desTimomachus ist Contrebande, die vielleicht aus Aufzeichnungen zu §. 133 undNicias stammt. Vgl. Alberti 132 nebst den dazu gehörigen Anmerkungen. —Aiax ist vielleicht erst vom Abschreiber zu Alex umgestaltet worden.

232 ) Clesides ist alte Lesart, die auch beim Verfasser der Comentariosde la Pintura vorkommt (190). Sonst auch Ctesicles. Dafür jetzt Ctesiles.

233 j Roquemont überspringt auch diese Schwierigkeit.

234) "Warum verschweigt Hollanda das Hauptargument, das ihm bei Mit-lebenden und Nachgeborenen am leichtesten Verzeihung für seine Hyperkritikerwirkt hätte? Wie Dolce's Fabrini hätte er sagen dürfen: »Meine Gewohnheitist es nicht... irgend jemand zu tadeln, doch kann ich euch versichern, dass wernur ein einzigesmal die Gemälde des göttlichen Michel Angelo gesehen, sichkaum mehr sozusagen die Mühe geben sollte, zur Besichtigung der Werke vonwas immer für einem andern Maler die Augen zu öffnen.«

Anmerkung zu Seite CXXI.

233 ) Neuerdings haben meine Ansichten über die portugiesische Maler-schule des 16. Jahrhunderts (wie ich sie 1888 im Berichte über Prof. Justi'sStudien v. J. 1886 und 1888 kundgegeben hatte) eine Umgestaltung erfahren,natürlich auf Grund neuentdeckter Thatsachen. Erstens: bemerkenswerte histo-risch-allegorische Gemälde aus der Mitte des 15. Jahrhunderts im Sanct Vincenz-Kloster zu Lissabon (etwa 1450—1460), welche den Gestalten aus der Zeit