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Die römischen Stationsorte und Straßen zwischen Colonia Agrippina und Burginatium und ihre noch nicht veröffentlichten Alterthümer : nebst einem Excurse über Spuren römischer Niederlassungen und Straßen, wie über germanische Alterthümer zwischen Rhein und Maas
Entstehung
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bestimmte Ansatz in schön gebogten Linien und Flächenausläuft. Die in einem der beiden oben angebrachten Ohrenbefestigt gewesene Kette mit einer Zange ist verloren.

Der kleinere, angeblich nur Asche und Knochen ent-haltende , doch spurlos abhanden gekommene Sarkophagwar mit den breiten, an den Langseiten umgebogenenPlattziegeln bedeckt, welche mit den über ihre vorstehendenRänder gelegten Hohlziegeln, bekanntlich nicht bloss zur Be-dachung der Häuser und Grabkisten, sondern auch zur voll-ständigen Umstellung der Grabstätten gebraucht wurden.Zwei dieser Plattziegel sollen mit dem FabrikzeichenMIARANO (Marci Iarani officina ?), andere mit einem Le-gionsstempel versehen gewesen sein, doch sind sie nichtmehr aufzufinden. Uebrigens sollen die Arbeiter mancherleikleine Geräthe und Münzen, welche sie in den Sarkophagengefunden, an Besucher aus der Stadt verkauft haben, dar-unter eine von Fiedler beschriebene und in den Besitz desHerrn Phil, de Greiff gekommene kleine Silbermünze. Aufder einen Seite zeigt sie auf lang gestrecktem Rosse einennackten Reiter, und in dessen Hand einen langen hinter ihmherwehenden Palmzweig, auf der andern das Brustbild einesMannes, dessen bis in den Nacken reichendes Haar miteiner Stirnbinde umwunden ist, im Rücken ein wegen derKleinheit unbestimmbares Zeichen, und unten am Randein einer Reihe die Buchstaben: CPISOLFFRVG, d. i. CaiusPiso Lucii filius Frugi. Eine ähnliche Münze ist im T/ies.Brandenb. IL S. 824 abgebildet.

Unweit von jenem Fundorte wurde im Spätherbste 1855,an der Nordseite des Gutes Schönwasser, bei der Legungvon Drainröhren, etwa 1 '/ 2 Fuss unter der Oberfläche desfrüher mit Gebüsch bewachsenen Bodens, ein viereckigerSteinkasten aufgedeckt, welcher bei 3 Fuss Höhe, 7 Fusslang und 6 Fuss breit war. Er bestand aus acht regelmässigbehauenen Tuffsteinen, von denen je zwei ohne Mörtel- oderKlammerverbindung über einander gelegt waren. Ausser dereigenen Schwere der 1 Fuss breiten Steine, von denen dievier unteren 2, die vier oberen, wahrscheinlich in Folge derVerwitterung und Beschädigung, nur noch 1 Fuss hoch