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Die römischen Stationsorte und Straßen zwischen Colonia Agrippina und Burginatium und ihre noch nicht veröffentlichten Alterthümer : nebst einem Excurse über Spuren römischer Niederlassungen und Straßen, wie über germanische Alterthümer zwischen Rhein und Maas
Entstehung
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Die mit einer silbernen Fibula in demselben Grabe ge-fundenen Gagatsachen bestanden in zwei grösseren Arm-ringen, von denen der eine facettirt, der andere zerbrochenwar, in drei langen Stücken, von denen das eine einemScepter, das zweite einem Falzbein, und das dritte, miteinem weiblichen Kopfe versehen, einem Meissel verglichenwerden konnte, und einem räthselhaften, in allen Dimen-sionen nur wenige Zoll messenden würfelartigen Gebilde.An diesem waren drei Seiten durchbrochen und mit ge-wundenen Säulchen besetzt, hinter ihren drei nischenartigen,oben rund gewölbten Oefmungen aber drei, vor der glattenHinterwand stehende, nackte männliche oder Knabenfigurensichtbar. Auf der obern glatten Fläche stand eine rundemit einigen vertieften Ringen versehene Säule von etwa3 / 4 Zoll Durchmesser und ungefähr 3 Zoll Höhe. Vielleichtfindet der Gegenstand, durch dessen unerwartete Entfer-nung die hier beabsichtigte Abbildung des ganzen Fundesunmöglich wurde, in der neuen Heimath die ihm in deralten nicht zu Theil gewordene Erklärung. Diesem Wunschekann ich die Bemerkung beizufügen nicht unterlassen, dassdie Verzierung der Seitenwände mich an eine sehr ähnlicheerinnert hat, welche von Fellows, Ein Ausflug nach Kleinasienund Entdeckungen in Lycien, übersetzt von Zenker, S. 198,als an einem Sarkophage zu Aphrodisias befindlich, erwähnt,und Taf. 4, b Fig. 59, abgebildet worden ist. Ebensowerden mehrere der daselbst abgebildeten Grabmäler vonviereckigen Säulen mit einfachem Gesims überragt. Dievon Frau Mertens-Sehaaffhausen, Bonner Vereinsjahrb. XIV.S. 46 u. ff., mit Abbildungen gegebene Besprechung ver-schiedener Schmucksachen von Gagat, welche auch zu Cölnin zwei Sarkophagen gefunden waren, und zu der daselbstS. 5264 folgenden interessanten Abhandlung Nöggerath's,lieber den Gagat, Anlass gaben, verweist, wie die Meinungder Alten von den Fundorten des Steines, ebenfalls auf denOrient, als die Heimath des Cultus, mit dem jene Schmuck-sachen zusammen zu hängen schienen.