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Kloster und Gymnasium Antonianum der Franziskaner zu Geseke
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182
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182 BEILAGEN

Geschichte. Soist

Wie mannigfaltig sind die FrüchteDer Heil'gen- und Provan Geschichte!

Du sahst für dich den Nutzen ein,Der erstem deinen Fleiß zu weih'n,Fahr also fort, sie so zu liebenUnd dann in beyden dich zu üben;

So bist du, Jüngling, wehrt

Daß einst der Staat dich ehrt.

Schön- und Rechtschreiben. A. Veltins

Schön schreiben machts nicht aus, man will auch Regeln sehen,Wonach die ganze Schrift und Charaktere stehen.Wer diese Regeln weiß, und selbe wendet an,Der ist in dieser Kunst erst ein erfahrner Mann.

Erste Klasse:

Katechismus. Nolten

Der Mensch, der Gott verläßt, erniedrigt sein GeschickeWer von der Tugend weicht, der weicht von seinem Glücke.Die Pflichten sind der Weg, den Gott zur Wohlfahrt gibt.Ein Herz, wo Laster herrscht, hat nie sich selbst geliebt.Dies wußtest du so gut, ja besser noch als ich;Drum bring ich dir den Lohn und gratuliere dich.

Logik.

i. Vandyk

Du bied'rer Sprossen edler Sohn!Du stehst itzt hier zur Sieges Krön.Man sah im Kampfe deinen Muth;Du spottetest der Gegner Wuth.Nichts war zu schwer du wagtest dich,Bis dir ein jeder Gegner wich.Du bist der Sieger, dem ich singe,Dem ich die goldne Krone bringe,Und reiche sie der starken Hand,Die sechs der Helden überwand.

2. Hasse

0! möcht' ich so wie du, geliebter Jüngling, seyn!An innrem Geiste groß, obwohl am Körper klein!Möcht ich so weiß wie du, so glücklich im Bemühen,Der Wissenschaften Feld, so weit es ist, durchziehen;So stark durch Emsigkeit als fähig durch Natur,Von Kunst zu Künsten gehn, wie du im Musen Flur.Du wirst dein Vaterland durch Nutzen einst ergötzenUnd fertig ihrem Feind die Gegenwehre setzen.