Druckschrift 
Kloster und Gymnasium Antonianum der Franziskaner zu Geseke
Entstehung
Seite
183
Einzelbild herunterladen
 

BEILAGEN

183

Logik.

1 Rauch

Ein Wunder ist es nicht, wenn der vor allen siegt,Dem Fleiß und Fähigkeit schon im Geblüte liegt.Wie mancher wünschet itzt, das Loos mit dir zu theilen;Hin jeder grill hinzu, ich selbst würd nicht verweilenAllein des Fleißes Lohn wird denen nur gegeben,Die unermüdet sind, sich dessen zu bestreben.

2. Vandyk

Der in der Blüte seiner Jahren,Gleich dir, schon reife Früchte trägt,Der macht sein Glück und wird erJahren,Wie wahr man oft zu sagen pflegt:Die Kenntniß in der zarten JugendVerspricht im Alter Glück und Tugend.

Mathematik. Nolten

So recht mein Mathematicus!Du liebst die edle Wissenschaft,Die ihrem Kenner den GenußVom Nutzen und Vergnügen schaft.Beschwerniß trat dich mannigmal,Du forschtest, dachtest tief hinein.Ganz richtig fand man deine Wahl,Drum sollst du itzt belohnet seyn.

Geschichte. Hasse

Vergnügend, lehrreich ist Geschichte,Sie stellt dem Aug' im vollen LichteDas, was schon längst vergangen war,Nun wiederum vom neuen dar;Wie angenehm, wer sich ihr weyhtUnd Nutzen auf die FolgezeitAus ihr für andre zieht!Ja, Jüngling, dir gepürtWeil du auf sie studiert

Ein Lohn dafür.

Da nimm ihn hier.

Schön- und Rechtschreiben. Nolten

Nimm hin die Rechnung ist gescheh'n!Du sollst die Zäch bezahlen.Ein jeder kann nach Hauße geh'n,Und wer kein Buch hat, kann eins malen.

So 'blühe dann GymnasiumSamt ganzem Magisterium!Es lebe der Senat,

Es blühe unsre Stadt,

Es lebe der Student,

Das Schwitzen hat ein End!