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WIRKSAMKEIT UND WIRTSCHAFTLICHE LAGE 67
9) Von Westernkotten pro sacris Antonianis
für 7 Monate.......... '. 7 Taler.
10) Für in Westernkotten gelesene Messen . 36 „
11) Für Messen in der Stiftskirche .... 5 „
12) Von Freifrau v. Horde auf Schloß Schwarzen-raben für halbjährige Aushilfe .... 12 „
13) An halbjähriger Pacht für die zur Marien-kapelle gehörigen Ländereien..... 10 „
14) Von der Stadt Geseke an Zinsen für dasmit der Marienkapelle verbundene Kapital
vom Jahre 1734.........67 „ 18 Gr.
15) Für das erste Quartal des laufenden Jahresaus demselben Kapital an Zinsen . . .
16) An Schulgeld bis Ostern 1735 ....
17) Von der Rumpschen Stiftung als Rest v. 1734
18) Von Brenken stehen noch aus ....
19) Von B'reiherrn v. Calenberg für Verpflegung
im Kloster stehen aus....... 100 „
20) Für 6 gelesene Messen in Westernkotten. 1 „ 18 „
21) Für Totenmessen in Horste.....1 „
Diese der Franziskanerarmut voll entsprechende Wirt-schaftslage des Klosters blieb bis zu seiner Aufhebung mitgeringen Schwankungen stets dieselbe. Ein sprechender Be-weis ist der von der Regierung am 18. April 1818 aufge-nommene Status des Klostervermögens, den ich im Stadtarchivzu Geseke wiederfand *). Die mit der Inventarisierung beauf-tragten Beamten brachten folgendes zu Protokoll: „Das Klosterhat eigentlich kein Vermögen, keine Grundstücke noch Kapi-talien. Die Franziskaner leben bloß von Almosen und mildenGaben, wofür sie sich durch geistige Dienstleistungen in derSeelsorge dankbar zeigen. Dieses Einkommen richtet sich nachden Zeiten. Der Überschuß, auch oft das Entbehrte, wird denKranken und Armen an der Klosterpforte gereicht."
An festen jährlichen Bezügen zählt das amtliche Protokollfolgende minimale Einnahmen auf, die jedoch fast alle belastetwaren 2 ). An Zinsen erhielt der Konvent:
') SAG Inventaire vom Kloster zu Geseke betreffend S. 2.'-') Rbd. 3 f.