3. Zur Rechtsbeständigkeit einer Schenkung wirdalso erfordert,1) Daß der Geschenkgeber sich des Eigenthumseiner ihm zugehörigen Sache zum Vortheile desGeschenknehmers unentgeltlich begiebt;2) Daß der Geschenknehmer den Uebertrag desEigenthums zu seinem Vortheile wirklich an-nimmt.Was ist ein Testament?4. Ein Testament ist ein Act, wodurch jemandzum Erben einer Verlassenschaft berufen wird.5. Hieraus folgt: 8951) Daß derjenige, welcher ein Testament macht,bey seinen Lebzeiten über sein ganzes Ver-mögen oder über einen Theil desselben zuGunsten eines Dritten zwar verordnet;2) Daß dennoch diese Verordnung erst nachdes Testirers Tode executorisch seyn soll;3) Daß der Testirer, so lange er lebt, dieseVerordnung allemal widerrufen kann.Was sind Substitutionen?6. Substitutionen sind ein Act, wodurch derTestirer einen zweyten Erben ernennt, auf den Fall,wenn der erste wegfallen wird, einen dritten Erbenernennt, auf den Fall, wenn der zweyte wegfällt,u. s. w.Sind
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Gesetze über die Erbfolge, Schenkungen und Testamente in Frankreich
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