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Wann da er in berwfft und gefordertt hett zu seinem dienst, der het im nit allainrew verlyhen seiner sünd, sunder auch vcrchünd das end seines lebens. Derselb conventt hett gar ain schönen beschäln, den sy zu ir stüdt behyelten undnüczten. Den selben mayden begert gar vast hern Hainrich von Ysenbürgund mocht in doch umb kain gelt gehaben. Da ward der mayden haimlich ver- 5stoln und gesant hern Hainrichen von Ysenbürg. Da er "den mayden nit widergeben wolt, da santte der conventt zu im den genantten Cün, der im in derweit gar holt und freüntlich was. Und da er nicht erlangen mocht, wann er wasverhertt, da viel er in sich selb mit dem gayst Gots, als hernach erschain, undsprach: 'Ich lad dich zu dem gütlichen urteil,' und saczt im den tag. Was mer? 10Her Hainrich versmächt die ladung, Cwno kam wider haim und eylt, so er beldestkund und mocht und sagt dem appt: 'Herr der appt, an dem freytag hab ichdas chreücz genomen, am freitag pin ich über mer gefarn, am freittag hab ichmich in meiner capellen euch ergeben, am freitag hab ich den orden an gelegt,'am freitag wartt mir Gott belonen mein arbaitt.' Da nun waren vergangen 15drew jar, da wartt er vast syech. Sein frewnt die giengen über in, den sagter das er stürb an dem dritten tag. Sy wolten von im geschayden sein, dar-[209 v ] umb das sein kranchait leycht und lind was und noch chain zaichen destods an im erscheinet, da pat er sy das sy nit wichen von seiner leczten hoch-zeitt. Da geschach das er starb an dem dritten tag, das was an sant Jacobs, 20des zwelfpoten, abent, als er dann vor gesagt hett. Zu der selben zeitt was ainbesessen fraw in dem dorff Meyrn, die wartt erledigt in der stund desselbenKwn. Sy kam zu irem peicht vatter und sagt im das der tewffel von ir war.Über ain klain zeitt kam der tewffel wider und laidigt die armen noch vil vester.Man fürtt sy zu dem priester, der rett gar aygentlich mit dem tewffel und fragt 25in: 'O, armer gaist, pist du aus gewesst V Er sprach: 'Ja,.' Der priester sprach:'Wa pist dw gewesen, dw unsäliger tewffel V Der tewfel sprach: 'Zu Hemerod.'Der priester sprach: 'Was hast du da gethan?' Der tewffel antwurt: 'Cüno,der lag auff der matten und solt sterben; zu seiner schydung kam ich undXV tausent tewffel meiner gesellen gar frolich, wann ich maynt kain groser 30frewd zu erlangen dann das ich mit in fwr. Ich wesst wol das ich dise vassznit verlyeren mocht, wann es ist mir geben, dar umb bin ich ain weil darausgefarn und für mit mein gesellen.' Der priester sprach: 'Was ist da geschehen?'Der tewffel antwurt im: 'Es komen die verflüchten beschornen und stundenumb die leich und hüben an so stark zu murmeln das unnser kainer im genahen 35dorst noch mocht.' Da sprach aber der priester: 'Wa kam sein seel' ? Der tewffelsprach: 'Zu den füssen des aller höchsten, und secht an, ir gütten lewtt, wie groszunrecht ist uns tewffeln geschehen: Der mensch Cün hatt uns nach unnsermwillen ge dientt mer dann vierzig jar, zu nacht und tag und aller zeitt was er
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1. ir; lat. : Unde et qui vocaverat eum . . . 10. in; lat. : ei.
11. beldest] ld aus b korrigiert.
Deutsche Texte des Hittelalien. XXX. Og