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in gelauffen, das was dannoch ein ungezemet fül und lies sich senftleich als einschaff wider anfahen und mit in füren.
Es was auch derselb prüder Walther den edeln des lanndes wol erchannt,darumb so ward er in des chlosters notdurfft vil ausgesendet wider seinen willen.Zu einer zeit schyfft er mit des chlosters weynen gen Seelande, und do er mit 5dem selben weinscheff auff die see kom, do erhüb sich ein grosz ungewiter, dasschyff naigt sich zw undergang. Sy erschracken alle in dem schyffe und rüfftenan Gott und unnser liebe frawen und den heyligen, getreuen nothelfer sandNiclas. Und also nachfolgt ein ungefell und sorgfeltikait der anndern, das inden selben grossen leibskümernüszen und sorgen ein raubscheff zu in eylt und 1°wolt sy beraubt haben. Und von Gots gerechten gericht geschach das zwayvas mit speyse [48 r ] in dem raubscheff von gewallt und krafft des starckhenwindes umbwalgten und das raubschiff an einer seitten nyder druckhen, dassich das schiff schöpfte und gancz undergeng mit allen den pösen raubern, diean dem schiff waren, die also all ertruncken. Das ist geschechen an sand Niclas 15abent nach mitter nacht, und alle, die an brüder Walthers scheff warn, hettensich irs lebens verwegen und rüfften zw Gott. Aber der benant man, brüderWalther, der gieng her für aus dem undern scheff und winckhet seinem chnechtund fürt in an ein ennd und tet im sein peicht, darnach er aber wider in das unterbedacht scheff gieng und nam für sich ein helffenpaynes pild unnser heben frauen, 20das er allzeitt bey im trüg. Er strewt sich da für auff sein knye und hüb an seininniges gepett zu unnser lieben frauen und ward also in seinem gepett entslaffen.Do bedeücht in wie er brüder Arnolden, einen heiligen man, umb die zeit als symetten in irm chloster singen, auff einer harpfen, dem saittenspil, wol lustleichspilen hörte, und von desselben süssen härpffen don er erwacht. Es was auch umb 25die metten zeitt. Er verstund an der selben harpfen wol das der selb heylig manfür sy Gott pat, und gieng frölich herfür aus dem unttern schiff und gab allen den,die bey im warn, trostung irs lebens und sprach zu in: 'Ir schult euch nicht fürchten,euch mag nichts schedlichs widerfarn, ich han Arnolden, unsern müncft, her-phenden gehört.' Zehannt in Gots krefften und mit verdienen der künigin Marie, 30die er also an gerüfft hett, und auch von herren Arnolds verdienen, do gelegt sichdasselb ungestüm ungewiter.
DodiegeschichtherrnHerman,unserempreyal, gesagt wurden, zehant vorderter zu im den vorgenanten Arnolden, dem umb die sach nicht chund was, und fragtin wes er an sand Niclas nacht zu der metten und darunder gedacht hett und was 35
3. erchannt was.
5. weynen korr. aus weinen. 7. schyffe korr. aus schaffe.
10. jn korr. aus en. 11. beraubt korr. aus beraube.
13. Vor walgten steht gestrichen wältigt«.
20. Vor bedacht steht gestrichen dacht.
29. münchs. 33. vnfm also Doppelkürzung (f = er; ' = er).
35. Vor nacht steht gestrichen ab.