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offt widerumb sprach mit rüeffen und mit schreien zelob der höchsten junck-frawen Marien, do komen zw im geloffen die munch aus dem chor und dasannder gegenwärtig volck, die dasselbe grosz wunderwerch Marie an sahen undden allmächtigen Gott und sein liebe mütter Marien darinne lobten. Der selbe5 priester was solcher gnaden nicht ungedechtig, davon so ward er zu einem munchin dem selben chloster. Do solches wunderzaichen her Johanns, die zeitt sco-lasticus Xantensis, also vernam, der in der selben gegent nahent was, der hübsich und kom in das vorgenant chloster zu erfarn, ob es also geschehen war, undpat im zw erchennen geben den vorgenanten eingefaren munch, daran unser
10 liebe fraw ir genad und wunderwerch gethan hett. Er kom zw im und er zaigtim die zungen und hört auch aus seinem münd dasselbe alles das an im geschechenwas, und als uns derselb her Johanns gesagt hatt, so was die zunge, die im unserliebe fraw an der abgesnyten würczen oder drum angesaczt hett, vil weisser undschöner denn der alten zungen stumph. Er sagt uns auch das die masen noch gar
16 sichtig wer an der stat, do unnser fraw die zungen an den stümph gesacczt hatt.Desselben wunderzaichen sind gezeugen der [33°] gancz convent desselbenchlosters Clunia etc.
Das XXIIII ca,-pitel.
Adam sacerdos etc. Adam, ein priester und munch unnsers ordens, des
20 ich voran meidung getan hab, der sagt mir aus grosser lieb, das ich yeczunt sagenwird. Er sprach: 'Do ich ein chind der jar was, do hett ich so gar ein unrain haubt,das vor unflat desselben haubts und vor gestanck des grynts die schueler in derschul nicht mit mir lesen wolten. Es was auch das erst gepett, das ich lernt, derenglisch grüs "Ave Maria", das ich in meiner chinthait zu gütter mass täglich
25 zw meinem gepet sprach. Als ich nw darnach in einem chloster zw Westval zuder lernung gen schul geseczt was, und alle tag gen der schul und auch zw mettenzegeen für ein kirchen, die in unser lieben frauen ere geweicht was, geen müszt,in die selben ich alle fart gieng und grüszt unser liebe frawen mit dreyen ave Marienund mit so vil venien. Darnach eins nachtes was ich wänen, wie das lewtten zw
30 der metten geschechen war, do stund ich auff mit zittern und forchten und mayntich hett verslaffen. Do eylt ich mit meinem geen und do ich zw dem selben chlosterkom und aber darein nach meiner gewonhait geen wolt, do vand ich die kirchenallenthalben verslossen. Do sprach ich nach meiner gewonhait auff meinenchnyen drey englisch grüssz, und als ich auff stee, do fand ich die chirchentür
35 offen sten, darinne solcher schein hymelisch liechts was, das ichs dem sunne schein
1. schreiben.
8. Vor war steht sey gestriclien.
18. Das XXIIII capp. steht am linken Rande.
26. lat.: quotidie transirem per quandam ecclesiam conventualem ex necessi-tate viae.
35. hymelicsch.