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Johann Hartliebs Übersetzung des Dialogus miraculorum von Caesarius von Heisterbach
Entstehung
Seite
XI
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Einleitung.

XI

Auf der Innenseite des hinteren Handschriftendeckels von I sind Urkundenaufgeklebt, darunter eine Stamser Urkunde aus dem Ende des 15. Jahrhunderts.Der Text beginnt Bl. 2a (pag.): Incipit Dialogus miraculorum, die zweite Hälfte,die allein hier in Betracht kommt: Bl. 81b, Sp. 2, Z. 20: Incipiuntur capituladist. VII de beata virgine. Jeder distinctio ist das Register (s. unten) voraus-geschickt; die einzelnen Kapitel haben keine Überschriften. Der Text schließtBl. 150b, Sp. 2, Z. 6 mit: Explicit dyalogus Caesarii monacbi.

Im Euphorion 26, 351/8 habe ich das Verhältnis von Hartlieb (= H)zu I näher untersucht, mit dem Ergebnis, daß I, wenn auch H sehr nahe-stehend, doch für ihn nicht die direkte Vorlage gewesen sei. Nun hat A. Hilka-Göttingen in außerordentlich liebenswürdiger Weise auf Grund seines gesamtenHandschriftenapparates für seine kritisclie Caesariusausgabe an Hand derKollation von Wichmann das Gruppenverlwltnis von I, H und den anderen Hand-schriften noch weiter nachgeprüft. Die Gruppe, welcher H. nahesteht, ist für dieallgemeine Textkritik von geringer Bedeutung, da sie eine Kürzung des Originalsund eine diesem schon ferner stehende Überlieferung darstellt; sie umfaßt nachHilka acht Handschriften:

I = Innsbruck 185 (s. XIII oder XIV).

M 2 = München 2687 (s. XV).

M 5 = 5106 (s. XV).

M« = 5504 {s. XV).

M? = 7545 (s. XV).

H = Heidelberg Sal. 9, 46 (s. XIII).

K 2 = Königsberg 1080 (s. XIV).

B* = Basel B VIII 18 (geschr. 1404).

Auf Grund der Feststellungen von Hilka und mir ergibt sich der folgendeStammbaum:

(Sondergruppe,

Kürzungen

12Hs.)

B* K 2 gehen wieder besondere Wege, auch Heid. steht für sich. So tritt Imit den Münchner Handschriften in näheren Zusammenhang, ohne daß diese