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Die Düsseldorfer Malerschule und ihre Leistungen seit der Errichtung des Kunstvereines im Jahre 1829 : Ein Beitrag zur modernen Kunstgeschichte
Entstehung
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170Mannequins 2c. liegen durcheinander. Leichte französische Zeich-nung und Composition.70.Hieronymus Job s von Hasenklever.Der Künstler hat auf die Malerei enormen Fleiß verwendet,und sein Werk kann man hinsichtlich der miniaturartigen Aus-führung neben das Gelungenste von Gerh. Dow, Metzu u. A.stellen. Die Zeichnung könnte freier sein. Jobs kehrt vonder Universität zurück und tritt mit Kanonenstiefeln, Reitpeitscheund Sporen auf burschikose Manier in das Zimmer seines Vaters,der aus Verwunderung und Schrecken die Zeitung fallen läßt.Die ganze Familie sieht neugierig zur Thüre herein.Unter den ältern Bildern Hasenklever's möchte derNie-ser das trefflichste sein. Er sitzt mit der Dose in der Handin einem Lehnstuhle und scheint im Begriff zu sein, den zurück-gelegten Kopf nach vorn überschnappen und eine Explosion er-folgen zu lassen.71. Wilms':Bidamakbudu oder Katzenjammernach dem Doctorschmauße übt drastische Wirkung auf denZuschauer vermittelst der naturtreuen Abbildung der Utensilien.Der Held der Geschichte liegt mit dem Kopfe schlafend auf demTische, sein Diplom ist mit Wein begossen, Champagnergläser,Römer, Flaschen liegen zerbrochen und umgestürzt auf Tischund Boden, Heringsgräten, ein niedergebranntes Licht, ein Rappierbunt dazwischen; eine Uhr mit zerbrochenem Glase zeigt die fünfteStunde. Solche saubre Wirthschaft gemalt zu sehen, erfreutdie Herzen der Gottlosen und Frommen.