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Die Düsseldorfer Malerschule und ihre Leistungen seit der Errichtung des Kunstvereines im Jahre 1829 : Ein Beitrag zur modernen Kunstgeschichte
Entstehung
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III.Christliche und Heiligen-Bilder.31. Es gab eine Epoche der Kunst, wo sie mit derKirche einen Bund geschlossen hatte. Damals empfing derKünstler fast priesterliche Weihe und Gewalt, und war in sei-nen Bildern der Verkündiger des Heils, der Richter desSünders und ein Tröster der Leidenden. Der milde Balsamder Versöhnung träufelte für die Frommen aus den lieblichenAugen der gemalten Madonnen, und das weiche Vließ desLammes erwärmte die vom Frost des irdischen Unglücks kaltenSeelen.Im Beginn der sogenannten christlichen Kunst genügtenzur Erbauung bloße Symbole als Denkmale der Erinnerung,z. B. ein Kreuz bezeichnete den Christusglauben im Allgemeinenmit seiner Hauptlehre: irdisches Leiden und ewige Freude; einSchiff stellte die Kirche vor, eine Leier den Gottesdienst, derAnker den standhaften Glauben, die Palme den Sieg des Gei-stes über das Fleisch, eine Rebe den Christen, da Christus derWeinstock ist, ein Fisch endlich zugleich den Christen und Chri-stus selbst (das griechische Wort 'XOYX enthält nämlich dieAnfangsbuchstaben von Christi Namen: Trcove Xρzorog GeorYiός δωτής, d. i. Jesus Christus, Sohn Gottes und Er-löser) u. s. f.