...1..1..IV.Genre.44. Wir gehen nun zu den Leistungen im Genrefach über,das in quantitativer Hinsicht beachtenswerther ist, als in qua-litativer, jedoch das Letztere vielleicht nur, weil wir die bestenFrüchte aus Mißbehagen an dem mißbrauchten Namen inandere schematische Festungen verlegten, wo sie ein Amphibien-leben (halb Fisch, halb Fleisch, halb Historie, halb Genre) infroher Ungezwungenheit genießen mögen. Wir müssen gestehen,oft verlegen gewesen zu sein, ob wir ein Bild unter die cha-rakteristischen Lebensbilder avanciren lassen, oder in den Traindes allgemeinen Genre registriren sollten. Bei vielen Gemäldenist der Uebergang in die Historie so unmerklich, daß wir beimbesten Willen die Grenze nicht finden konnten, bei andern hin-derte uns äußere Dimension oder fehlerhafte Ausführung, Ge-mälde, indem wir sie zu den höhern Lebensbildern zählten,einer größern Verantwortlichkeit zu unterwerfen.Der Begriff des Genre ist im Allgemeinen so schwankendund unsicher, daß man Alles nach Belieben hineinwerfen oderaussondern kann, was nicht seit Alters unter eignes Schlosund Riegel gebracht wurde. Wir haben nun zwar versuchtgewisse höhere und edlere Substanzen auszuscheiden und untereiner neuen Rubrik figuriren zu lassen, wollen aber damit kei-61Schi bladsnek
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Die Düsseldorfer Malerschule und ihre Leistungen seit der Errichtung des Kunstvereines im Jahre 1829 : Ein Beitrag zur modernen Kunstgeschichte
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