169Don Quixote zu Roß erreicht bei weitem das frühere Idealnicht, und kann nur für matte Copie gelten.„Falstaff, wie er Heerschau hält“ von Schrödter.Der witzige Liederliche ist so ergötzlich wie im Drama Shak-speare's, und der Maler hat ein ächtes Facsimile gegeben. Dergenossene Sect spricht aus allen hervorragenden und ebnenTheilen des fetten Schurken und scheint sogar nicht undeutlichBewegungen zu influiren. Das Gewicht seines Fettesauf seineerkennt man aus der verschobenen Gestalt des Stuhles, auf dener sich stützt. Bardolph mit der berühmten Kupfernase und derhektische Sheriff Schaal sind dem Zuschauer bekannte Personen,die er sich nicht anders gedacht hat. Auch die wackern RecrutenSchwächlich, Schimmlich, Warze, Schatte und Bullenkalb ent-sprechen ihren Namen, mit Ausnahme des schwächlichen Damen-schneiders, der unter dem launigen Pinsel des Malers zu einemkräftigen Riesen sich ausgedehnt hat.Eine Skizze Schrödter's: „Münchhausen, der seineAbenteuer erzählt“ ist sehr hübsch erfunden. Der Freiherrlegt den Finger mit Wichtigkeit an die Nase, hat das Pfeifchenabgesetzt und die Füße übereinander geschlagen. Das Auditoriumsitzt in gespannter Erwartung.Außer diesen sind von frühern Bildern Schrödter's nochbesonders hervorzuheben: der Schweinejunge, die betrübten Loh-gerber, der Pfropfenzieher und die ukermarkschen Bauern imGespräche.69. „Malerattelier“ von Hasenklever, Heine,Greven, Grashoff, Wilms und Engel. Bunte Gruppe.Die Maler sind theils beschäftigt, theils müßig, Utensilien,
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Die Düsseldorfer Malerschule und ihre Leistungen seit der Errichtung des Kunstvereines im Jahre 1829 : Ein Beitrag zur modernen Kunstgeschichte
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