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Die Düsseldorfer Malerschule und ihre Leistungen seit der Errichtung des Kunstvereines im Jahre 1829 : Ein Beitrag zur modernen Kunstgeschichte
Entstehung
Seite
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168an ihm ragt auch schon die Turnierstange bestaubt und vongrößter Länge empor und in diesem hohen Armstuhl, denOberleib eingekrümmt und verkürzt, das rechte Bein hoch auf-gestützt auf einer Bücherlage, das linke lang ausgestreckt nacheiner niedrigeren Basis, vor dem Schooße das Foliobuch aufrechtan sich gestemmt und die rechte Hand überm Auge, um Lichtund Sinn zu concentriren in seinem Amadis: so sitzt der langein seiner Länge und Hagerkeit noch immer edelgegliederte Ritterund liest und schwärmt. Sein hartes aber adeliges Gesichtzeigt die höchste Spannung, sein schönes blaues Auge blitzt miteinem stechenden Feuer; das Gespreizte seiner Lage, das Krampf-hafte in seinen großen Händen Alles vereinigt sich, um demersten Blicke zu sagen, welch' eine ungeheure Bewegung in dieserRuhe des vertieften Geistes flackert und mit den Bildern, dieer liest und mit allen seinen Gedanken hinstürmt und schießt.Er weiß nichts mehr davon, daß er noch in der knappen, grün-sammetnen Schlitzjacke sitzt; in Gedanken hat er schon längst denPanzer drüber, und über die anliegenden schwarzen Beinkleiderdie Schienen. Seine Füße stehen in ausgetretenen Pantoffelndie aber schon wie lose Hülsen abrutschen, während bereits dieSporen angelegt sind, deren Riemen die Strumpflöcher decken.Wie wahr! Diese Sporen sind ihm angeboren, aber sein ver-späteter Stern und die Sitte der Zeit wickelte Pantoffeln darum.Aber das kümmert ihn nicht: die Pantoffeln gleiten ab, im Lesenspannt er die Glieder, wie ein zu Rosse Steigender, ein Jagender,der Stöße versetzt und aushält, wie einer, der Vesten stürmtRiesen wirft, Drachen schlägt: er studirt das nicht, er thut's,kämpft, fällt, rafft sich auf, haut wieder ein und verliert sichimmer tiefer ins Gewühl und Gekrach der Waffen.Eine neuere Skizze des von Sancho Pansa begleiteten