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Die Düsseldorfer Malerschule und ihre Leistungen seit der Errichtung des Kunstvereines im Jahre 1829 : Ein Beitrag zur modernen Kunstgeschichte
Entstehung
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27virten Welt, und sein Schweif war so lang, daß man heutzu-tage noch sein Ende nicht gesehen hat. Er vernichtete Allestheoretisch wenigstens die Unfehlbarkeit des Pabstes und dieRechtlichkeit der Monarchie, die Anciennitäten und die Schürzen-ämter, den Puder und die Ordenszeichen ohne Verdienst, dieBastille und die Nadelgelder, die Pedanten und das neue Te-stament, den Teufel und die Herren der Welt theoretischwenigstens. Amerika wurde von Neuem entdeckt, nämlich dasfreie Nordamerika; in Frankreich erstanden zwei furchtbare Ti-tanen: Freiheit und Gleichheit; in Deutschland erblühte ausSchutt und Moder der moderne Messias, den die Pfaffen An-tichrist nennen: die Philosophie. Blutige, wilde Jahre flohendahin seit der Auferstehung des Zweifels, und noch leben wirohne Zweck und Ziel, von hohen Mauern umgeben, von altenGespenstern gezwickt, von neuen Irrthümern besudelt. Das istnun einmal so im Reiche des Zweifels, wo man wohl den Mistbei Seite schafft, damit man auf ebne Erde sich lagern kann,aber nicht im Stande ist, Blumen aus dem Boden erblühenzu lassen. Nur etwas haben wir erreicht, oder hoffen es zu er-reichen: der Mensch ist oder wird allmälig in seine Rechte ein-gesetzt, und man erniedrigt ihn weder zum Thiere, noch er-hebt ihn zum Gotte. Man hat die Glorienscheine von denMenſchenhäuptern abgezogen, und die Lumpen der Bettler ſindmalerische Gegenstände geworden. Man verpraßt seinen Enthu-siasmus nicht mehr in Antichambern, und hängt sich nicht mehran den Schweif der Niederträchtigkeit, weil es unsre Väterebenso machten. Man spionirt nach dem Rührenden undMenschlichen, nach dem Schönen und Guten überall, in derHütte des Wilden, im Bagno des Sträflings, im Kellergeschoßdes Tagelöhners, in der Mansarde der Grisette und im Salon