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2 (1890)
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370
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370 Nachträge.

44,6% zwischen 10 und 15 Jahren, 30,5% zwischen 16 und20, 7,6 % nach dem 20. Jahre. 9 % waren Nichtraucher.

Demnach geht die Zahl der jüngsten Raucher unter denVerbrechern noch über die 51 % hinaus.

IX.

Das Gehör der Verbrecher.Von Dr. Gros. Gradenigo.

Das mir zur Verfügung gestellte Beobachtungsmaterial be-stand aus 110 gesunden Gefangenen und zwar aus 82 männlichenGeschlechts, von denen wiederum 40 geborene und 42 Ge-wohnheitsverbrecher waren und 28 weiblichen Geschlechts.

Zu ermitteln war einerseits der Grad der Hörschärfe injedem einzelnen Falle, andererseits der Sitz etwaiger Läsionen.

Die Bestimmung der Hörschärfe geschah in jedem einzelnenFalle mittelst vier Schallquellen, nämlich eines starken Schlag-werkes mit fünf Meter mittlerer Distanz, und eines schwächerenvon 372 Meter, ferner mittelst der leisen Stimme (Zahlenunter 100 und gemeingebräuchliche Wörter), endlich mittelstPolitzers Akumeter von 15 Meter mittlerer Perzeption.

In allen Fällen wurde das Trommelfell und die Nasen-Bachenhöhle untersucht. Ohrschmalzpfröpfe wurden zuvorentfernt. Ergaben sich Funktionsstörungen, so wurde behufsFeststellung der Diagnose des Sitzes eine vollständige Unter-suchung mittelst Stimmgabel, Galton-Pfeife u. s. w. angestellt.

Die Ergebnisse waren der Hauptsache nach folgende:

Verbrecher männlichen Geschlechts. Unter82 Männern fanden sich 55 (67,3%), deren Hörweite unterder mittleren normalen, auf einem oder beiden Ohren, stand,und zwar dem Alter nach:

Von 15 bis 20 Jahren 7 Kranke von 13 = 53,8 %

20 30 21 33 = 63,6 %

30 40 10 17 = 58,8%

40 60 17 19 = 89,5%

Der Unterschied zwischen den sogenannten geborenen undden'Ge'wahnheitsA'erbrechern erwies sich nicht als erheblich,