Geruch und Geschmack der Verbrecher und Normalen.
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konstanter. Möglichst zu vermeiden sind alle psychischen Ein-flüsse, wozu schon das Suchen nach dem Namen eines be-stimmten Geruches gehören würde.
„Ich habe 80 geborene Verbrecher, 50 M., 30 "W"., und50 normale Individuen, 30 M., 20 "W., aus mittlerem undniederem Stande untersucht. Keiner von ihnen schnupfte;ihre Nasengänge zeigten keinerlei Abnormität. Die JEinzel-untersuchungen sind in Tabelle 20 zusammengestellt.
Tabelle 20. .
Täuschung
Zahl
lirad
in
der Anordnung
Schärfe des
Untersuchte
der
der spezifischen
de
r 12 Fläsehehen
Geruches
Individuen
Unter-
Geruchs-
f>3
o
-
suchten
empfindung
5£
1
"3
/
Normale Männer
30
4°
3
i
2
. \
Mittlere ... 1
Verbrecher ....
50
5"0°
5
2
3
Normale Weiber
20
3°6°0°
4
2
2
(
Verbrecherinnen
30
5
3
2
/
Normale Männer
30
10° (lmal)
7
3 (6 mal)
4
Minimale. . \
Verbrecher ....
50
0" (6 „ )
10
6 (10 „ ■)
4
j
Normale Weiber
20
9° (1 ,, )
8
5 (6 „ )
3
(
Verbrecherinnen
30
0° (2 „ )
12
12 (2 „ )
3
/
Normale Männer
30
1° (4 „ }
1
- 0 (12 „ )
0
Maximale . \
Verbrecher ....
50
2° (1 „ )
3
0 (3 „ )
1
1
Normale Weiber
20
1° (5 ■■ )
1
0 (3 , )
0
Verbrecherinnen
30.
' 1° (1 , )
2
1 (4 „ )
1
Aus dieser Uebersicht geht hervor, dass bei den Ver-brechern, weiblichen wie männlichen Geschlechts, das Geruchs-vermögen weniger scharf ist, als bei normalen Individuen.Ferner, dass dasselbe auch bei den normalen Frauen wenigerentwickelt ist, als bei den normalen Männern, wie schonNichols und Bayley durch zahlreiche Beobachtungen nach-gewiesen haben.
Dann ist auch bemerkenswerth, dass bei unseren 80 unter-suchten Verbrechern das GeruchsA'ermögen in 8 Fällen (6 M.,