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2 (1890)
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365
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Geruch und Geschmack der Verbrecher und Normalen.

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konstanter. Möglichst zu vermeiden sind alle psychischen Ein-flüsse, wozu schon das Suchen nach dem Namen eines be-stimmten Geruches gehören würde.

Ich habe 80 geborene Verbrecher, 50 M., 30 "W"., und50 normale Individuen, 30 M., 20 "W., aus mittlerem undniederem Stande untersucht. Keiner von ihnen schnupfte;ihre Nasengänge zeigten keinerlei Abnormität. Die JEinzel-untersuchungen sind in Tabelle 20 zusammengestellt.

Tabelle 20. .

Täuschung

Zahl

lirad

in

der Anordnung

Schärfe des

Untersuchte

der

der spezifischen

de

r 12 Fläsehehen

Geruches

Individuen

Unter-

Geruchs-

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suchten

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5£

1

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Normale Männer

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2

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Verbrecher ....

50

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3

Normale Weiber

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3°6°0°

4

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Verbrecherinnen

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Normale Männer

30

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4

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Verbrecher ....

50

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Normale Weiber

20

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Verbrecherinnen

30

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3

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Normale Männer

30

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1

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0

Maximale . \

Verbrecher ....

50

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3

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1

1

Normale Weiber

20

1° (5 )

1

0 (3 , )

0

Verbrecherinnen

30.

' 1° (1 , )

2

1 (4 )

1

Aus dieser Uebersicht geht hervor, dass bei den Ver-brechern, weiblichen wie männlichen Geschlechts, das Geruchs-vermögen weniger scharf ist, als bei normalen Individuen.Ferner, dass dasselbe auch bei den normalen Frauen wenigerentwickelt ist, als bei den normalen Männern, wie schonNichols und Bayley durch zahlreiche Beobachtungen nach-gewiesen haben.

Dann ist auch bemerkenswerth, dass bei unseren 80 unter-suchten Verbrechern das GeruchsA'ermögen in 8 Fällen (6 M.,