Druckschrift 
2 (1890)
Entstehung
Seite
348
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348 Nachträge.

Nach den beigegebenen Zeichnungen ergeben sich für dieApertura nasalis (Apert. pyriformis) folgende typische Formen:

1. Die Herzform /Ji 3. Die Eiform 4_i>

2. Die Birnform ^jf 4. Die Flügelform ^]§Das Profil der Nase zeigt 5 typische Formen:

1. Die geradlinige /, 3. Die hohle, bäuchige C

2. Die wellige /* 4. D'ie höckerige

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5. Die konvexe (_>rUnter diesen Formen kommt vor:

bei Normalen bei Verbrechern

Nr. 1, die geradlinige in 18,43 % in 40,3 %

2, wellige ., 25,4 % 27,81 %.

, 3, ,, bäuchige 14,58% 17,09%

4, ., höckerige 26,87% 7,93%

,, 5, ., gebogene 14,69% , 6,88%

Die höchsten Grade erreichen von Nr. 1 die Stupratoreuund Mikrokephalen, von Nr. 2 die Raufbolde, von Nr. 3 dieDiebe, die Lipemanen und Kretins, von Nr. 4 die Betrüger,Wahnsinnigen, und Epileptiker, von Nr. 5 die Einbrecher unddie Dementen.

V. .Verbrecher-Schädel.

Um den Beweis zu führen, dass es eine eigene Physio-gnomie des Verbrecherschädels giebt, wogegen so viel Wider-spruch sich erhoben hat, wurden mittelst der Galton-Battut-schen Methode durch Uebereinanderlegen von Schädelphoto-graphien aus dem LoMBROSOschen Museum derartige Bilderhergestellt und zwar so, dass von 18 Schädeln, 6 Bilder zueinem Bilde kombinirt, sich 3 Bilder ergaben und endlichsämtliche 18 auf eines zusammengedrängt wurden. Das Er-