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1 (1894)
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145
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Erstes Kapitel. Untersuchung von 383 Verbrecherschädeln. 145

bei Mördern. Von 531 bis 549 sind sie gleich bei Dieben,niedriger bei Mördern. Die noch höheren Zahlen fehlen gänz-lich bei Dieben und sind bei Mördern entweder ebenso hochoder höher als bei normalen Individuen (s. Tabelle 7).

Vergleicht man "Weisbachs 215 deutsche Schädel von Nor-malen mit den 164 Bonner Verbrecher-und mit Zuckerkandes83 Irrenschädeln (s. Tab. 8), so findet man, dass die Irren inden Minimalzahlen den Verbrechern gegenüber die Mehrzahlbilden; sie sind ihnen entweder gleich oder überwiegen sie einwenig in den Reihen bis 53. In den höheren Zahlenreihen

Tabelle 8.

Umfang

Normal

Verbrecher

Irre

ccm

%

%

%

47,6-48,0

1,2

48,549,0

1,9

1,8

49,1-50,0

12,6

1,3

9,6

50,151,0

20,0

8,5

22,9

51,1-52,0

31,1

22,0

22,9

52,153,0

22,6

18,2

24,1

53,154,0

13,0

18,2

8,4

54,1-55,0

2,8

11,5

9,6

55,156,0

5,5

1,2

56,1-57,0

0,6

57,1-57,4

0,5

1,8

stehen sie unter ihnen. Mit den normalen verglichen, stehendie Verbrecherschädel in den höchsten Zahlenreihen von 54und drüber über jenen; etwas niedriger als dieselben aber indenen von 52 bis 53, und um vieles niedriger in der Reihevon 51 bis 52. Die Verbrecherschädel sind in den Reihen von49 bis 53 weit seltener als die normalen und bis 51 sogarseltener als die der Irren, mit denen sie von 51 bis 52 fast ganzgleich stehen. Von 53 an sind sie aber in der Mehrzahl sowohlden Irren als auch den normalen gegenüber. Auch Claphamund Clark [The cranial outlines. 1876) nehmen einen Umfangvon 22 Zoll bei Verbrechern mit schwarzen Haaren und einensolchen von 21,9 bei blonden Haaren an; bei Normalen mitschwarzen Haaren 22,1, bei Blonden und bei Irren 22,2.

Lombkoso, Der Verbrecher. I. 10