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1 (1894)
Entstehung
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26
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26 Erster Theil. Uranfang des Verbrechens.

einander nach und ringen oft erbitterte Kämpfe an. Mankostete von dieser Frucht und entdeckte auf diese "Weise denKaffee. (Houzeau, IT.)

Es ist bekannt, dass in der Sekte der Assassinen im Orientdie mörderische Wuth durch ein Gemisch von Hanfsamenund Opium erregt wurde. Awsitek hatte Gelegenheit, diegleiche Erscheinung unter dem Einflüsse gleicher Ursachenbei Thieren zu beobachten, und erzählt, dass einige Kühe,nachdem sie Mohn gefressen hatten, rasend wurden. (Piekquin.)

Magnan sah ruhige Hunde nach dem fortgesetzten Genüssevon Spirituosen streitsüchtig werden. Ich sah das Gleiche anHähnen, die ich mit verdorbenem Mais fütterte, während die-selben ganz friedlich gewesen waren, so lange sie mit gesundemMais gefüttert wurden.

15. Nahrungsmittel. Auch der Meischgenuss wird beiMensch und Thier zu einer das Verbrechen fördernden Ursache.

Nicht nur sind die Fleischfresser die wildesten unter allenThieren, sondern auch sonst sanftmüthige Thiere, z. B. Hunde,Elephanten werden unbändig und grausam, wenn sie mitFleisch gefüttert werden.

Die unter dem Namen Mustof bekannten Elephanten, diein Ostindien als Scharfrichter dienen, werden mit Fleisch ge-füttert. (Jacolliot, I. 225.)

Die in Alfort mit Fleisch gefütterten Hunde und Pferdewurden bösartig.

16. Abrichtung. Hier müssen wir hervorheben, dasswie beim Menschen, so auch bei den Thieren eine besondereErziehung, eine Dressirung es dahin bringen kann, Thieren,die von Geburt an keine bösen Anlagen hatten, verbrecherischeNeigungen beizubringen. Der Mensch hat nicht selten dieThiere zum Menschenmorde dressirt (Pierquin: Folie desanimaux), so die Indier den Elephanten, die Hottentoten denOchsen. Eine Berühmtheit hat Borecillo, der Hund derFranzosen auf S. Domingo, erlangt, der die Indianer frass undSold wie drei Soldaten zusammen erhielt. In solchen Fällenliegt freilich die Schuld nicht auf seiten des Thieres, sondernauf der des Menschen, seines Erziehers (Lacassagne, a. a. O.).