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1 (1894)
Entstehung
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25
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Erstes Kapitel. Das Verbrechen und die niederen Organismen. 25

mit einer Frucht im Munde, einer in der Hand und einerunter der Achselhöhle; wächst die Gefahr, so werfen sie erstdie Frucht unter der Achsel weg, dann die in der Hand, nieaber die im Munde gehaltene. (Franklin.)

Doch müssen wir in dieser Hinsicht bemerken, dass wirbei den Thieren jenen Unterschied nicht bemerken, welchenSpencer (JRevue philosophique. 1881) hinsichtlich der ver-brecherischen Neigungen bei den menschlichen Gesellschaftenim Urzustände vorfand, dass nämlich die kriegerischen mehr,die gewerbtreibenden weniger zum Verbrechen neigen; dennwir sahen diese Neigung sehr ausgesprochen bei den Ameisen,den Bienen, den Elephanten, welche doch vor allen andernals Vertreter der gewerbtreibenden Klassen im Thierreichegelten dürfen.

14. Alcoholica u. dgl. Thieren und Menschen ge-meinsam ist die Verführung zum Verbrechen durch den Genussgeistiger Getränke und anderer berauschender Substanzen, zuwelchem gerade die intelligenteren Thiere mehr Hang zeigen,als andere.

"Wir haben oben der diebischen Bienen gedacht. Nunbemerkt Büchner, dass man diese Eigenschaft ihnen künstlichbeibringen kann vermittelst einer besonderen, aus einem Ge-mische von Honig und Branntwein bestehenden Nahrung.Aehnlich wie die Menschen, gewinnen sie bald diesen Tranklieb, der auf sie denselben verderblichen Einfluss ausübt; siewerden aufgeregt, trunksüchtig und hören auf zu arbeiten.Macht sich der Hunger fühlbar, so verfallen sie wie dieMenschen von einem Laster in das andere und lassen sichvom Rauben und Stehlen nicht zurückhalten. (Ferri, a. a. 0.)In der Chloroformnarkose werden die Ameisen am ganzenKörper unbeweglich, mit Ausnahme des Kopfes, mit dem sienach allem, was sich ihnen nähert, beissen. (Forel: Lesfourmis.)

Abessinische Hirten hatten bemerkt, dass die Ziegen diewohlduftende Bohne eines in ihren Bergen einheimischenBaumes frassen; nachdem sie davon genossen, wurden sie leb-hafter, munterer, hüpften zwischen den Felsen herum, liefen