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1 (1894)
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24
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24 Erster Theil. Uranfang des Verbrechens.

wieder aufsetzte 1 und sofort in den Hundestall zurückkam.S. Rousse, a. a. 0.)

Das wäre ein wahrer Diebstahl [mit Vorbedacht und imWiderspruche zu den nunmehr erblich gewordenen Resultaten,welche die Erziehung an den Hausthierarten bewirkt hat.

Aehnliches kommt bei Bienen vor; es giebt Bienenstämme,die nach und nach zu Dieben und oft zu echten Gewohnheits-verbrechern werden.

Büchner spricht in seinem Geistesleben der Thiere vondiebischen Bienen, welche massenweisse gut versorgte Bienen-stöcke überfallen, die Schildwachen und Insassen überwältigen,den Bienenstock plündern und die darin vorhandenen Yorräthefortschaffen. Nachdem sie die Unternehmung einige Male,oft mit schlechtem Erfolge, wiederholt, finden sie wie dieMenschen Geschmack an Raub und Gewaltthat und machendafür, ganz wie dies in den von Räuberbanden heimgesuchtenLändern geschieht, wahre Propaganda, indem sie immer zahl-reichere Gesellen mit sich führen. So bilden sich schliesslichwahre Kolonien von Raubbienen. Es giebt auch vereinzelteIndividuen, welche von Raub leben und unbemerkt in fremdeBienenstöcke einzuschleichen suchen; ihr schüchternes Wesenzeigt zur Genüge, dass sie sich zu verbergen gezwungen undsich ihrer Missethaten bewusst sind.

Man hat Paviane zu Hunderten sich zusammenscharensehen, um schwer zugängliche Gärten leichter auszuplündern.Der älteste und listigste erforscht erst das Terrain, dann gehter voran und stellt am gefährlichsten Punkte eine Schildwacheauf; die Paviane bilden dann eine Kette und übergeben ein-ander die Früchte, die der zuletzt stehende in einem gemein-samen Versteck birgt; giebt die Schildwache das Signal einerGefahr, so löst sich die Kette auf, die Paviane fliehen, jedoch

1 Auch dieser Fall wird von Prof. Lombard ini für ziemlich un-wahrscheinlich gehalten. Ich überlasse Kousse die Verantwortlichkeitfür die Authenticität desselben; nur will ich bemerken, dass sich derFall wirklich ereignen konnte, vermöge einer jener seltenen individuellenBefähigungen, die wie bei den Menschen, so auch bei den Hausthierenvorkommen, indem auch diese ihre Genies besitzen.