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Wilhelm von Calckum, genannt Lohausen
Entstehung
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191
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191allein nit ungnädig beyzumessen, sondern auch diese meine unterthänigepitte gnädig und fürstlich zu attendiren und die Sache in Fürstl.Gnaden bester maßen ehestens zu befördern, sintemaln E. F. G. daranein Christliches recht= und billigkeit, auch E. F. G. hochfürstlichenparole gemeßes werck verrichten 2c.Erst unter dem 18. Januar 1640 beantwortete Herzog AdolfFriederich dieses Schreiben seines treuen Dieners, indem er als Grundder Verzögerungvielfältige müheselige Umbschlages= und anderegescheffte, damit Wir in Zeithero dergestalt überheuffet, daß Wir unsannoch nicht darauß wickeln und arbeiten können anführt. Ungernhat er die Nachricht von derLeibes=Schwachheit vernommen undwünscht von Gott,daß Er zu diesem neuen Jahre Euch mit newerbestendiger guter Gesundheit und Leibeskrefften wieder gesegnen underfrewen und zu Unseren nützlichen Diensten und den Eurigen zu TrostEuch dabei lange Zeit gnedig fristen und erhalten wolleAuf die Sache selbst eingehend, wundert sich der Herzog zunächst,daß Lohausen von dem ihm aus Schwerin und Güstrow zustehendenGelde so wenig erhalten habe und der Rest so hoch angelaufen wäre. gebühret Euch derselbe billig und haben Eure getrewe Dienstewol meritirt, daß Euch derselbe bar abgetragen werden solte. WIhr aber selbsten erkennet, daß Wir jetziger Zeit darzu leider keinemittel haben, auch dieselbe bei diesem Unsern noch wehrenden jämmer-lichen und elenden Zustande zu erlangen nicht vermögen, und deßwegenmit Unß in gedult zu stehen erbietig seid, So bedancken Wir Uns deß-wegen gegen Euch gantz fleißig, Und haben desto mehr Ursache darauffbedacht zu sein, Inmassen Wir auch gentzlich gemeint und entschlossen,so balt nur ein weinig bessere Zeit wirt, Euch von Jahren zu Jahreneinen ansehentlichen Post von Eurer forderung bar abzutragen, biß Ihrvöllig contentiretUm ihn dessen zu versichern, erbietet sich der Herzog, auf diejenigen 120,000 Thlr., welche die Ritterschaft auf dem Landtage zuMalchin für Ersatz der ausgelegten Kriegskostenfreiwillig und festig-lich versprochen und zugesaget, die auch, sobalt es nur ein weinig besserezeit wird, ohnfeilbarlich außkommen sollen und müssen eine starkeObligation und Assignation zu ertheilen,daß Ihr davon fürallen anderen und zwar von den erst einkommenden gel-dern richtig contentiret und bezahlet werden solletZu dem Ende wird es Lohausen anheimgestellt,sothane Obligationund assignation, so verbindlich als Ihr dieselbe haben wollet, zu ver-fassen und Uns zur Vollenziehung zuzuschicken. Nichtsdestoweniger