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Für die Lüftung der gewölbten Zufchauerräume empfehlen fich runde, kleineOefTnungen über den Thierbehältern, welche unter den Glasdächern der feitlichenBehälter ausmünden und hier mittels der Luftfenfter in den Glasdächern mit deräufseren Luft in Verbindung flehen.
Die Erneuerung der Luft über den Thierbehältern gefchieht mittels der Luft-kiappen in den Glasdächern. Bei oberirdifchen Anlagen ift eine Lüftung leichtdurch die feitlichen Fenfter herzuftellen.
Die Heizuno-sanlagen find ftets als Sammelheizungen auszuführen. In den Zu-fchauerräumen liefen die Heizrohre am beften frei an den Wänden, unterhalb derGlasfeheiben wofelbft fie durch die Schranken vor den Behältern gefchützt find.Diefelben in den Fufsboden einzulegen, empfiehlt fich wegen des einfallendenSchmutzes nicht. Die Behälterräume bedürfen bei unterirdifchen Anlagen keinerHeizung; dagegen ift bei Anlagen über der Erde eine leichte Erwärmung anzu-rathen, jedoch fo, dafs das Waffer nie über allerhöchftens 24 Grad C. warm wird.
Es empfiehlt fich, die Heizrohre für die Thierbehälter in den Gängen anzu-bringen, damit eigentlich nur die Luft über den Behältern warm wird und ihreWärme dem Waffer mittheilt.
377-Lüftung
undHeizung.
b) Beifpiele.Als Beifpiel einer kleineren unterirdifchen Anlage fei hier das Aquarium zuHamburg, 1864 durch Lloyd und Haller erbaut (Fig. 551), vorgeführt.
Dafielbe liegt im zoologifchen Garten dafelbft und ift über der Erde wenig bemerkbar. Einedoppelarmige Treppe führt nach dem tief gelegenen Eingang, neben welchem feitlich ein grofser Thier-
Fig- 55 i-
378.Aquarium
zuHamburg.
a. Eingang.
/,, b. Zugangstreppen.
c. Vorhalle.
Aquarium zu Hamburg.Arch.: Lloyd &r Haller.
d. Raum für das Publicum.
e. Wärtergang.g. Thierbehälter.
k. Heizkammer.
7. Keflel- und Mafchinenraum.
k. Pumpenraum.