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behälter mit Süfswafier angeordnet ift. Zu beiden Seiten einer kleinen Vorhalle befinden fich zwei Räumemit kleineren, frei flehenden Thierbehältern, theilweife mit Salz-, theilweife mit Süfswafier gefüllt. Aus derVorhalle gelangt man in eine 5 X 15 m meffende, gewölbte Halle, zwifchen deren Wandpfeiler ver-fchiedene grofse, dicke Spiegelglasfcheiben mit dahinter liegenden Thierbehältern angebracht find. Hinterdiefen Thierbehältern ift ein, allerdings fchmaler, Wärtergang angeordnet, während fich die Pumpen in einemRäume an der Stirnfeite der Halle befinden. Die zum Betrieb nöthigen Mafchinen und Keffel, wie auchdie Einrichtungen für die Warmwafferheizung find in befonderen feitlichen Räumen untergebracht. DerTief behälter ift unter dem ganzen Bau gelegen.
Eine mehr vervollkommnete unterirdifche Anlage ift das Aquarium zu Frank-furt a. M., 1877 durch Schmidt, Müller und Lindheimer erbaut (Fig. 552 bis 554).
Frankfurt a. M. Daffelbe befindet fich im dortigen zoologifchen Garten und ift äufserlich durch einen ftattlichen
Hügel mit Burgruine und Wafferthurm bemerklich; die Abhänge des Hügels dienen in entfprechenderWeife für gebirgsbewohnende Thiere, während ein Theil der zum Schutz der Glasdächer errichteten Ruineals Eulenkäfige benutzt wird und der Haupttheil noch feiner Erftehung zum Reptilienhaus entgegenfleht.Gleichzeitig ift der Hügel als Abfturz eines mächtigen Wafferfalles zur Speifung des Weihers benutzt.
379-Aquarium
Fig. 552-
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Querfchnitt zu Fig. 553 u. 554.
Durch eine fchmale, malerifche Felsfchlucht gelangt man zu einer Vorhalle, an deren linken Seitefich die Gaffe, an deren rechten Seite fich eine Treppe nach den Wärtergängen, fo wie nach der Burg-ruine befindet.
Zur Caffe kommt man durch ein Drehkreuz, welches zur Controle dient, und dann durch eine Ein-gangspforte in die gewölbte Halle für das Publicum. Der Ausgang befindet fich rechts von der Caffe undführt ebenfalls durch ein Drehkreuz nach der Vorhalle.
Die Halle mifft 6,2 m in der Breite, 18,o m in der Länge und ift 6,5 m hoch. An den beiden Lang-wänden derfelben find, zwifchen die Verflärkungspfeiler, die Behälter für die Seewafferthiere eingebaut unddurch 36 bis 40 mm ftarke Spiegelglasfcheiben vom Publicumsraum abgetrennt. Die Scheiben haben an denMittelbehältern 2,i m Breite und 1,7 m Höhe, an den Endbehältern 2,i m Breite und 1,5 m Höhe. DieBehälter felbft find bezw. 2,8 m breit, 2,0 m tief, 1,8 m hoch und 2,8 m breit, 2,o m tief, 1,6 m hoch. DieVerfchiedenheit der Höhe ift defshalb gewählt, damit das Waffer fich von den gröfseren nach den kleinerenBehältern, in befländigem Ueberlauf, ergiefst, wodurch der Wafferumlauf vermehrt wird.
An der Stirnfeite der Halle befinden fich zwei vom Hochbehälter des Thurmes gefpeiste Süfswaffer-behälter von 2,so m Breite, 2,6 4 m Tiefe und l,so m Höhe für einheimifche Thiere.
Das Innere der Thierbehälter ift mit verfchiedenem Geftein in natürlicher Formation (aus der Um-gegend von Frankfurt, vom Taunus und vom Rhein flammend) ausgekleidet und auf diefe Weife ein Beitragzur praktifchen Geologie gegeben.