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Literaturüber »Mufeen für Völkerkunde«.Ethnologifches Mufeum in Berlin. Zeitfchr. f. Bauw. 1882, S. 505.Rosov. Le mufee d'ethnographie au trocadero, Encyclopedie d'arch. 1882, S. 12.Das Mufeum für Völkerkunde. Wochbl. f. Arch. u. Ing. 1884, S. 412.
Der Neubau des Königlichen Mufeums für Völkerkunde in Berlin. Centralbl. d. Bauvervv. 1886, S. 396.Das Mufeum für Völkerkunde in Berlin. Deutfche Bauz. 1887, S. 409.
KxUTMANN. Das Königliche Mufeum für Völkerkunde in Berlin. Zeitfchr. f. Bauw. 1887, S. 45.Baiinson, K. Ueber ethnographifche Mufeen etc. Wien 1888.
Mufeum für Völkerkunde zu Berlin: PlSTOR, M. Anftalten und Einrichtungen des öffentlichen Gefund-heitswefens in Preufsen. Berlin 1890. S. 146.
7. Kapitel.
Mufeen für befondere Zwecke.
316- Unter diefer Ueberfchrift find Mufeen verfchiedener Art zufammengefafft. Je
s ' nach ihrer Beftimmung laffen fich mehrere Hauptgruppen derfelben unterfcheiden:
1) Sammlungen, welche nach ihrem Wefen und Inhalt zwar zu den Mufeenfür Kunft, Kunftwiffenfchaft und Alterthumskunde gehören, dennoch aber befonderenZwecken dienen, in fo fern fie entweder nur die Werke einzelner Meifter oder diean beftimmten Orten gemachten Funde vereinigen.
Erfterer Art find das TAorwaId/e)pM.ix(e\im zu Kopenhagen, das Ararf-MuTeiim und das Beuth-Srhiuhel-Mu fe u in zu Berlin, das Schwanthaler-^ILufeMva zu München u, f. w. Zu letzteren zählen dasS aal bu rg-M uf eu m zu Homburg v. d. IL, das () 1 y m p i a - M u f e u m zu Olympia u. A. m.
2) Mufeen, welche der Verehrung und Erinnerung an grofse Fürften, Staats-männer, Dichter, Mufiker, Künftler u. f. w. gewidmet find. Sie enthalten Sammlungenvon Andenken an die Gefeierten, von ihren Handfchriften, Bildniffen, von den inihrem Befitz gewefenen Gegenftänden und fonftigen damit in Beziehung ftehendenDingen, die meift in ihrem Geburtshaufe oder in den Stätten ihres Wirkens auf-bewahrt werden.
Es mögen nur das Bisniw ^-Mufeum in Schönhaufen 432 ), das Goethe-} 1 a 11 s zu Frankfurt a. M., dasÄi'n/o-Mufeiiin zu Dresden, das Mozmi-MxSswca zu Salzburg, das Richard-Wagner-Wlut&vim zu Wien,das AV/te-Mufeum zu Antwerpen und die Galteria ßiionarotti zu Florenz genannt fein. Den Grundftockder letzteren bilden Modelle, Zeichnungen, Briefe und Gedichte Michel Angelo's, welche deffen Neffe,Michel Angeln der Jüngere, Dichter und Gelehrter, gefammelt und 1620 der Stadt Florenz hinterlaffen hat.
3) Mufeen, die zur Aufnahme von Gegenftänden aus einzelnen Fachgebietenbeftimmt und defshalb fehr mannigfaltiger Art find. Ganz abgefehen von den fürbefondere Zweige der Kunft und Wiffenfchaft eingerichteten zahlreichen Sammlungen,fo wie von folchen, welche die Ausftellung der Erzcugniffe einzelner Arbeitsftättenund Fabriken bezwecken, umfafft diefe Gruppe die Mufeen für Handel und Verkehr,für einzelne Gewerbezweige, für Kriegführung und Seewefen, für Gefundheits-pflege u. f. w.
Das im Börfengebäude zu Wien eingerichtete K. K. II an d e ls-Mu feu m befteht aus einer reichenSammlung von namentlich oftafiatifchen Naturerzeugniffen, Fabrikaten, Modellen u. dergl. OrientalifcheZeitungen liegen im I.efezimmer auf.
* 32 ) Siehe: Osius, K. Das Bismarckmufeum in Schänhaufen. Kunftgwbbl., neue Folge, Jahrg. 3, S. 14 i;Jahrg. 4, S. 35.