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wodurch die Sichtbarkeit der im Waffer befindlichen Gegenftände beeinträchtigtwird. Sind die Behälter von geringer Tiefe, fo ift die Wirkung des Glanzes derWafferoberfläche weniger ftörend, und man kann fie alsdann ganz gut zum Be-obachten von oben herab einrichten, obgleich das Licht ebenfalls von oben ein-fällt Sind fie aber tiefer als etwa 30 cm , fo mufs man die fchädliche Reflexion amWafferfpiegel vollftändig vermeiden und daher das Licht nicht von derfelben Seitein das Waffer fallen laffen, auf welcher fich der Zufchauer befindet. Man mufs indiefem Falle den Beobachter durch eine aus Glas beftehende Seitenwand in dieBehälter fehen laffen, während die Beleuchtung von oben erfolgt.
Solche Schaubehälter find ungefähr in gleicher Höhe mit dem Auge der Be-obachter anzuordnen, nicht allein defshalb, weil dadurch die Thiere dem Auge mög-lichft nahe kommen, fondern auch aus dem Grunde, weil man in wagrechter Richtungam beften fieht.
Fig. 549-
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Querschnitt durch das Aquarium zu Zürich 503 ).
Finer der wichtigften Punkte ift das Dichthalten der Thierbehälter, und manhat defshalb in manchen Aquarien die Wände vollftändig mit Schieferplatten be-kleidet Doch genügt, wie fchon angedeutet, eine forgfältige Ausführung derCementmauern und guter, glatter Cementputz, fpäteres Einfetzen der Felfen undVermeiden aller Fugen und Lücken in den Felfenbauten.
Noch mehr Schwierigkeiten bietet das richtige Einfetzen der 36 bis 40 mmdicken Spie-eMasfcheiben, da die geringfte Ungenauigkeit ein Platzen der Scheibenverurfacht ■ öffentlichen Sprünge ohne irgendwie nachweisbare Urfachen. Das hefteVerfahren'ift wohl das folgende. An dem mit Cement glatt und fluchtrecht ge-putzten Rand der Schauöffnung wird auf 2 cm Dicke eine Schicht Glaferkitt ringsumaufgebracht die Glasfeheibe lofe dagegen geftellt und fchwach angedrückt. Dannwird Waffer in den Behälter eingelaffen, bis derfelbe gefüllt ift. Der Druck desWaffers prefll die Scheibe feft gegen die Mauer, fo dafs jede Undichtigkeit ver-mieden wird. In den Bodenfalz legt man einige Gummiftücke, mindeftens 1 cm ft ar k,damit die Scheibe mit der Mauer nicht in Berührung tritt.
503) Facf.-Repr. nach: Pfister, A. Bauten der Schweizerinnen Landesausstellung. Zürich 1883. Bl. I 5 .