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Da bei Beginn der kälteren Jahreszeit die Orangen- etc. Bäume in das Hausgefchafft und in der warmen Jahreszeit wieder in das Freie gebracht werden muffen,find in jedem Orangerie-Haus Thüren von folcher Höhe vorzufehen, dafs die Bäumelothrecht flehend aus- und eingefahren werden können; das Umlegen derfelben iftnicht zu empfehlen. Am beften eignen fich die Giebelfronten zum Anbringen der-artiger Thüren. Flügelthüren von folchen Abmeffungen erfordern eine fehr kräftigeConftruction, wenn kein Sacken derfelben eintreten foll; beffer find defshalb Schiebe-thüren. In manchen Häufern hat man, anftatt Thüren anzuordnen, einen Theil derGiebelwand zerlegbar ausgeführt.
Der Fufsboden der Orangerie-Häufer erhält häufig einen Belag von Steinplattenoder einen Cementeftrich. Legt man auf fauberes Ausfeilen einen grofsen Werth,
Fi g- 535-
Anficht.
Fig. 536.
Grundrifs.
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Orangerie-Haus zu Paulinenliof 490 }.
fo find folche Fufsbodenbefeftigungen zu empfehlen; fie begünftigen auch das Be-wegen der Kübelpflanzen. Für das Gedeihen der Gewächfe ift indefs ein aus Erdebeftehender Fufsboden, der mit Kies überfchüttet ift, der zuträglichfte.
In Orangerie-Häufern genügt, wie fchon angedeutet, meift eine Temperatur von1 bis 4 Grad; da überdies in der Regel eine thunlichft rafch wirkende Heizeinrichtunggewünfcht wird, fo empfehlen fich für folche Gebäude Canalheizung und Hochdruck-Waffe rheizung am meiften.
Wenn ein Orangerie-Haus mit einem Wohngebäude unmittelbar in Verbindungfleht, fo werden in der Regel höhere Wärmegrade, als die angegebenen, verlangt,namentlich dann, wenn darin Gefellfchaften, Feftlichkeiten etc. abgehalten werdenfollen. Alsdann ift die Heizeinrichtung in Rückficht hierauf zu wählen; höhereTemperaturen, wenn fie nicht zu häufig vorkommen, fchaden den Gewächfen nicht.