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Gebäude für Sammlungen und Ausstellungen
Entstehung
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Aufenthalt ungeeignet. Um daher möglichft lang und oft den Einblick in einfolches Haus geniefsen zu können, bringt man in der Wand, mit welcher daffelbean das Wohngebäude ftöfst, in der Regel eine grofse Oeffnung an, die man durcheine Spiegelfcheibe verfchliefst. Bei gröfseren Anlagen führt man wohl auch diefeWand ganz als Glaswand aus. Will man von Zeit zu Zeit einen längeren Aufent-halt im Pflanzenhaufe nehmen, fo mufs die Heizeinrichtung fo befchaffen fein, dafsman den erforderlichen höheren Wärmegrad hervorzubringen im Stande ift; wenn(ich dies nicht zu häufig wiederholt, fchaden folch höhere Temperaturen denPflanzen nicht.

Soll das Pflanzenhaus auch bei Dunkelheit benutzt werden können, fo mufsfür künftliche Erhellung geforgt werden. Am meiften eignet fich elektrifches Licht;

Fig. 527.

Fig. 528.

Fig. 529.

Schnitt.

Vorderanficht.1:100

Seitenanficht.

0 * 0

Von einem Wohnhaus zu Auteuil 4S4

Ar eh. : Naudet.

-X

352.

Winter-

auch Solaröl und Petroleum können verwendet werden; Gasbeleuchtung, als denPflanzen höchft nachtheilig, ift ausge fehl offen. Ift man indefs auf letztere angewiefen,fo mufs man Leitungen und Beleuchtungskörper aufsen anbringen und von dortaus das Licht einfallen laffen.

Schliefslich ift auch noch derjenigen Pflanzenhäufer zu gedenken, die auf denDächern der Wohngebäude angeordnet werden, fo z. B. dasjenige, welches KönigLudwig IL von Bayern auf dem Refidenzbau in München ausführen liefs.

Wiewohl man die im vorhergehenden Artikel befchriebenen und manche anderePflanzenhäufer häufig mit dem Namen »Wintergärten« bezeichnet, fo verfteht manunter diefer Benennung in der Regel ganz allgemein Pflanzenhäufer, welche dieMöglichkeit darbieten, dafs man zur Winterszeit fich darin unter grünen Pflanzenaufhält und ergeht. Hauptfächlich werden einzelne Nadelhölzer, Zwergpalmen,